Deutsch Ausgabe
Militär
Vom Kriege
BooksWhale-Ausgabe auf Deutsch von Carl von Clausewitz
Ein klassischer militärtheoretischer Text über Krieg, Politik, Strategie und Unsicherheit.
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Bucheinführung
Vom Kriege
Vom Kriege untersucht das Verhältnis von Krieg und Politik, die Rolle von Unsicherheit, Moral, Strategie und Entscheidung. Clausewitz’ Werk bleibt ein Grundtext militärischen und politischen Denkens.
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Warum diese Ausgabe geteilt werden kann
Carl von Clausewitz starb 1831, und Vom Kriege erschien ab 1832; diese Daten stützen die Gemeinfreiheit dieser deutschen Ausgabe.
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Vom Kriege
Carl von Clausewitz
VorschaukapitelVorrede [zur ersten Auflage]Vorschau
Es wird mit Recht befremden, daß eine weibliche Hand es wagt, ein Werk von solchem Inhalt wie das vorliegende mit einer Vorrede zu begleiten. Für meine Freunde bedarf es hierüber keiner Erklärung, aber auch in den Augen derer, die mich nicht kennen, hoffe ich durch die einfache Erzählung dessen, was mich dazu veranlaßte, jeden Schein einer Anmaßung von mir zu entfernen.
Das Werk, dem diese Zeilen vorangehen sollen, hat meinen unaussprechlich geliebten, mir und dem Vaterlande leider zu früh entrissenen Mann während der letzten zwölf Jahre seines Lebens fast ausschließend beschäftigt. Es zu vollenden, war sein sehnlichster Wunsch, aber nicht seine Absicht, es während seines Lebens der Welt mitzuteilen; und wenn ich mich bemühte, ihn von diesem Vorsatz abzubringen, gab er mir oft, halb im Scherz, halb aber auch wohl im Vorgefühl eines frühen Todes, zur Antwort: »Du sollst es herausgeben.« Diese Worte (die mir in jenen glücklichen Tagen oft Tränen entlockten, sowenig ich damals geneigt war, ihnen eine ernsthafte Bedeutung unterzulegen) sind es nun, die es mir nach der Ansicht meiner Freunde zur Pflicht machen, den hinterlassenen Werken meines geliebten Mannes einige Zeilen vorauszuschicken; und wenn man auch hierüber verschiedener Meinung sein kann, so wird man doch das Gefühl gewiß nicht mißdeuten, das mich veranlaßt hat, die Schüchternheit zu überwinden, welche einer Frau jedes auch noch so untergeordnete Auftreten der Art so sehr erschwert.
Es versteht sich von selbst, daß ich dabei auch nicht die entfernteste Absicht haben kann, mich als die eigentliche Herausgeberin eines Werkes zu betrachten, das weit über meinem Horizont liegt. Nur als eine teilnehmende Begleiterin will ich demselben bei seinem Eintritt in die Welt zur Seite stehen. Diese Stelle darf ich wohl in Anspruch nehmen, da mir auch bei dessen Entstehung und Ausbildung eine ähnliche vergönnt wurde. Wer unsere glückselige Ehe gekannt hat und weiß, wie wir alles miteinander teilten, nicht allein Freude und Leid, sondern auch jede Beschäftigung, jedes Interesse des täglichen Lebens: der wird begreifen, daß eine Arbeit dieser Art meinen geliebten Mann nicht beschäftigen konnte, ohne auch mir genau bekannt zu sein. Es kann also auch niemand so wie ich, Zeugnis geben von dem Eifer, von der Liebe, mit der er sich ihr widmete, von den Hoffnungen, die er damit verband, sowie von der Art und dem Zeitpunkt ihres Entstehens. Sein so reich begabter Geist hatte von früher Jugend an das Bedürfnis des Lichts und der Wahrheit empfunden, und so vielseitig er auch gebildet war, hatte sich sein Nachdenken doch hauptsächlich auf die Kriegswissenschaften gerichtet, welchen sein Beruf ihn widmete, und welche von so großer Wichtigkeit für das Wohl der Staaten sind. Scharnhorst hatte ihn zuerst auf die richtige Bahn geführt, und seine im Jahre 1810 erfolgte Anstellung als Lehrer bei der Allgemeinen Kriegsschule sowie die Ehre, die ihm in derselben Zeit zuteil wurde, Seiner Königlichen Hoheit dem Kronprinzen den ersten militärischen Unterricht zu erteilen, waren ihm neue Veranlassungen, seinen Forschungen und Bestrebungen diese Richtung zu geben sowie dasjenige niederzuschreiben, worüber er mit sich selbst aufs reine gekommen war. Ein Aufsatz, mit welchem er im Jahre 1812 den Unterricht Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen schloß, enthält schon die Keime seiner folgenden Werke. Aber erst im Jahre 1816 in Koblenz fing er wieder an, sich mit wissenschaftlichen Arbeiten zu beschäftigen und die Früchte zu sammeln, welche die reichen Erfahrungen von vier so gewichtigen Kriegsjahren in ihm zur Reife gebracht hatten. Er schrieb seine Ansichten zuerst in kurzen, untereinander nur lose verbundenen Aufsätzen nieder. Der nachfolgende, der sich ohne Datum unter seinen Papieren fand, scheint auch aus jener früheren Zeit herzustammen:
»Durch die hier niedergeschriebenen Sätze sind nach meiner Meinung die Hauptsachen, welche die sogenannte Strategie ausmachen, berührt. Ich sah sie noch als bloße Materialien an und war ziemlich so weit gekommen, sie zu einem Ganzen zu verschmelzen.
VorschaukapitelNachricht*Vorschau
Ich betrachte die ersten sechs Bücher, welche sich schon ins reine geschrieben finden, nur als eine noch ziemlich unförmliche Masse, die durchaus noch einmal umgearbeitet werden soll. Bei dieser Umarbeitung wird die doppelte Art des Krieges überall schärfer im Auge behalten werden, und dadurch werden alle Ideen einen schärferen Sinn, eine bestimmte Richtung, eine nähere Anwendung bekommen. Diese doppelte Art des Krieges ist nämlich diejenige, wo der Zweck das Niederwerfen des Gegners ist, sei es, daß man ihn politisch vernichten oder bloß wehrlos machen und also zu jedem beliebigen Frieden zwingen will, und diejenige, wo man bloß an den Grenzen seines Reiches einige Eroberungen machen will, sei es, um sie zu behalten, oder um sie als nützliches Tauschmittel beim Frieden geltend zu machen. Die Übergänge von einer Art in die andere müssen freilich bestehenbleiben, aber die ganz verschiedene Natur beider Bestrebungen muß überall durchgreifen und das Unverträgliche voneinander sondern.
Außer diesem faktisch bestehenden Unterschied in den Kriegen muß noch der ebenfalls praktisch notwendige Gesichtspunkt ausdrücklich und genau festgestellt werden, daß der Krieg nichts ist als die fortgesetzte Staatspolitik mit anderen Mitteln. Dieser Gesichtspunkt, überall festgehalten, wird vielmehr Einheit in die Betrachtung bringen, und es wird sich alles leichter auseinanderwirren. Obgleich dieser Gesichtspunkt hauptsächlich erst im achten Buche seine Wirksamkeit haben wird, so muß er doch schon im ersten Buche vollständig entwickelt werden und auch bei der Umarbeitung der sechs ersten Bücher mitwirken. Mit einer solchen Umarbeitung werden die sechs ersten Bücher manche Schlacke loswerden, manche Spalte und Kluft wird sich zusammenziehen, und manche Allgemeinheit wird in bestimmtere Gedanken und Formen übergehen können.
Das siebente Buch, Vom Angriff, wozu die Skizzen der einzelnen Kapitel bereits entworfen sind, ist als ein Reflex des sechsten Buches zu betrachten und soll sogleich nach den eben angegebenen bestimmteren Gesichtspunkten bearbeitet werden, so daß es keiner neuen Umarbeitung bedürfen wird, sondern vielmehr bei der Umarbeitung der sechs ersten Bücher als Norm dienen kann.
Zum achten Buch, Vom Kriegsplan, d. h. überhaupt von der Einrichtung eines ganzen Krieges, finden sich mehrere Kapitel entworfen, die aber nicht einmal als wahre Materialien betrachtet werden können, sondern ein bloßes rohes Durcharbeiten durch die Masse sind, um in der Arbeit selbst erst recht gewahr zu werden, worauf es ankommt. Diesen Zweck haben sie erfüllt, und ich denke nach Beendigung des siebenten Buches gleich zur Ausarbeitung des achten zu schreiten, wo dann hauptsächlich die beiden oben angegebenen Gesichtspunkte geltend gemacht werden und alles vereinfachen, aber auch zugleich vergeistigen sollen. Ich hoffe in diesem Buche manchen Faltenkniff in den Köpfen der Strategen und Staatsmänner auszubügeln, und wenigstens überall zu zeigen, worum es sich handelt, und was bei einem Kriege eigentlich in Betrachtung zu ziehen ist.
Bin ich nun durch die Ausarbeitung dieses achten Buches mit meinen Ideen ins klare gekommen, und haben die großen Lineamente des Krieges sich gehörig festgestellt, so wird es mir dann um so leichter werden, diesen Geist in die ersten sechs Bücher überzutragen und jene Lineamente
auch hier überall durchschimmern zu lassen. Also erst alsdann werde ich die Umarbeitung der sechs ersten Bücher vornehmen.
Sollte mich ein früher Tod in dieser Arbeit unterbrechen, so wird das, was sich vorfindet, freilich nur eine unförmliche Gedankenmasse genannt werden können, die, unaufhörlichen Mißverständnissen ausgesetzt, zu einer Menge unreifer Kritiken Veranlassung geben wird; denn in diesen Dingen glaubt jeder das, was ihm einfällt, indem er die Feder ergreift, eben gut genug, um gesagt und gedruckt zu werden, und hält es für ebenso unbezweifelhaft, als daß zwei mal zwei vier ist. Wollte er sich die Mühe geben wie ich, jahrelang über den Gegenstand nachzudenken und ihn immer mit der Kriegsgeschichte zu vergleichen, so würde er freilich mit der Kritik behutsamer sein.
Aber trotz dieser unvollendeten Gestalt glaube ich doch, daß ein vorurteilsfreier, nach Wahrheit und Überzeugung dürstender Leser in den sechs ersten Büchern die Früchte eines mehrjährigen Nachdenkens und eifrigen Studiums des Krieges nicht verkennen und vielleicht darin die Hauptgedanken finden werde, von denen eine Revolution in dieser Theorie ausgehen könnte.
Inhaltsverzeichnis
In dieser Ausgabe
- 01Full text
- 02Vorrede [zur ersten Auflage]
- 03Nachricht*
- 04Vorrede des Verfassers
- 05Erstes Buch:
- 06Erstes Kapitel: Was ist der Krieg?
- 071. Einleitung
- 082. Definition
- 093. Äußerste Anwendung der Gewalt
- 104. Das Ziel ist, den Feind wehrlos zu machen
- 115. Äußerste Anstrengung der Kräfte
- 126. Modifikationen in der Wirklichkeit
- 137. Der Krieg ist nie ein isolierter Akt
- 148. Er besteht nicht aus einem einzigen Schlag ohne Dauer
- 159. Der Krieg ist mit seinem Resultat nie etwas Absolutes
- 1610. Die Wahrscheinlichkeiten des wirklichen Lebens treten an die Stelle des Äußersten und Absoluten der Begriffe
- 1711. Nun tritt der politische Zweck wieder hervor
- 1812. Ein Stillstand im kriegerischen Akt ist dadurch noch nicht erklärt
- 1913. Es gibt nur einen Grund, welcher das Handeln aufhalten kann, und dieser scheint immer nur auf einer Seite sein zu können
- 2014. Dadurch würde eine Kontinuität in das kriegerische Handeln kommen, die alles wieder steigerte
- 2115. Hier wird also ein Prinzip der Polarität in Anspruch genommen
- 2216. Angriff und Verteidigung sind Dinge von verschiedener Art und von ungleicher Stärke, die Polarität kann also nicht auf sie angewendet werden
- 2318. Ein zweiter Grund liegt in der unvollkommenen Einsicht des Falles
- 2419. Der häufige Stillstand im kriegerischen Akt entfernt den Krieg noch mehr vom Absoluten, macht ihn noch mehr zum Wahrscheinlichkeitskalkül
- 2520. Es fehlt also nur noch der Zufall, um ihn zum Spiel zu machen, und dessen entbehrt er am wenigsten
- 2621. Wie durch seine objektive Natur, so wird der Krieg auch durch die subjektive zum Spiel
- 2722. Wie dies dem menschlichen Geiste im allgemeinen am meisten zusagt
- 2823. Aber der Krieg bleibt doch immer ein ernsthaftes Mittel für einen ernsthaften Zweck. Nähere Bestimmungen desselben
- 2924. Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln
- 3025. Verschiedenartigkeit der Kriege
- 3126. Sie können alle als politische Handlungen betrachtet werden
- 3227. Folgen dieser Ansicht für das Verständnis der Kriegsgeschichte und für die
- 3328. Resultat für die Theorie
- 34Zweites Kapitel: Zweck und Mittel im Kriege
- 35Drittes Kapitel: Der kriegerische Genius
- 36Viertes Kapitel: Von der Gefahr im Kriege
- 37Fünftes Kapitel: Von der körperlichen Anstrengung im Kriege
- 38Sechstes Kapitel: Nachrichten im Kriege
- 39Siebentes Kapitel: Friktion im Kriege
- 40Achtes Kapitel: Schlußbemerkungen zum ersten Buch
- 41Zweites Buch:
- 421. Kapitel Einteilung der Kriegskunst
- 432. Kapitel Über die Theorie des Krieges
- 443. Kapitel Kriegskunst oder Kriegswissenschaft
- 454. Kapitel Methodismus
- 465. Kapitel Kritik
- 476. Kapitel Über Beispiele
- 48Erstes Kapitel: Einteilung der Kriegskunst
- 49Zweites Kapitel: Über die Theorie des Krieges
- 50Drittes Kapitel: Kriegskunst oder Kriegswissenschaft
- 51Viertes Kapitel: Methodismus
- 52Fünftes Kapitel: Kritik
- 53Sechstes Kapitel: Über Beispiele
- 54Drittes Buch:
- 551. Kapitel Strategie
- 562. Kapitel Elemente der Strategie
- 573. Kapitel Moralische Größen
- 584. Kapitel Die moralischen Hauptpotenzen
- 595. Kapitel Kriegerische Tugend des Heeres
- 606. Kapitel Die Kühnheit
- 617. Kapitel Beharrlichkeit
- 628. Kapitel Überlegenheit der Zahl
- 639. Kapitel Die Überraschung
- 6410. Kapitel Die List
- 6511. Kapitel Sammlung der Kräfte im Raum
- 6612. Kapitel Vereinigung der Kräfte in der Zeit
- 6713. Kapitel Strategische Reserve
- 6814. Kapitel Ökonomie der Kräfte
- 6915. Kapitel Geometrisches Element
- 7016. Kapitel Über den Stillstand im kriegerischen Akt
- 7117. Kapitel Über den Charakter der heutigen Kriege
- 7218. Kapitel Spannung und Ruhe (Das dynamische Gesetz des Krieges)
- 73Erstes Kapitel: Strategie
- 74Zweites Kapitel: Elemente der Strategie
- 75Drittes Kapitel: Moralische Größen
- 76Viertes Kapitel: Die moralischen Hauptpotenzen
- 77Fünftes Kapitel: Kriegerische Tugend des Heeres
- 78Sechstes Kapitel: Die Kühnheit
- 79Siebentes Kapitel: Beharrlichkeit
- 80Achtes Kapitel: Überlegenheit der Zahl
- 81Neuntes Kapitel: Die Überraschung
- 82Zehntes Kapitel: Die List
- 83Viertes Buch:
- 841. Kapitel Übersicht
- 852. Kapitel Charakter der heutigen Schlacht
- 863. Kapitel Das Gefecht überhaupt
- 874. Kapitel Fortsetzung
- 885. Kapitel Über die Bedeutung des Gefechts
- 896. Kapitel Dauer des Gefechts
- 907. Kapitel Entscheidung des Gefechts
- 918. Kapitel Einverständnis beider Teile zum Gefecht
- 929. Kapitel Die Hauptschlacht (Ihre Entscheidung)
- 9310. Kapitel Fortsetzung (Wirkung des Sieges)
- 9411. Kapitel Fortsetzung (Der Gebrauch der Schlacht)
- 9512. Kapitel Strategische Mittel, den Sieg zu benutzen
- 9613. Kapitel Rückzug nach verlorener Schlacht
- 9714. Kapitel Das nächtliche Gefecht
- 98Erstes Kapitel: Übersicht
- 99Zweites Kapitel: Charakter der heutigen Schlacht
- 100Drittes Kapitel: Das Gefecht überhaupt
- 101Viertes Kapitel: Fortsetzung
- 102Fünftes Kapitel: Über die Bedeutung des Gefechts
- 1031. Vernichtung der feindlichen 1. Vernichtung der feindlichen Streitkräfte. Streitkräfte.
- 1042. Eroberung eines Ortes. 2. Verteidigung eines Ortes.
- 1053. Eroberung eines Gegenstandes. 3. Verteidigung eines Gegenstandes.
- 106Sechstes Kapitel: Dauer des Gefechts
- 107Siebentes Kapitel: Entscheidung des Gefechts
- 1081. Wenn der Besitz eines beweglichen Gegenstandes der Zweck war, der Verlust desselben jedesmal die Entscheidung.
- 109Achtes Kapitel: Einverständnis beider Teile zum Gefecht
- 110Neuntes Kapitel: Die Hauptschlacht
- 111Zehntes Kapitel: Fortsetzung
- 1121. Die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte ist das Hauptprinzip desselben und für die ganze
- 1132. Diese Vernichtung der Streitkräfte findet hauptsächlich nur im Gefecht statt.
- 1143. Nur große und allgemeine Gefechte geben große Erfolge.
- 1154. Am größten werden die Erfolge, wenn sich die Gefechte in eine große Schlacht vereinigen.
- 1165. Nur in einer Hauptschlacht regiert der Feldherr das Werk mit eigenen Händen, und es ist in der
- 1171. Von der taktischen Form, in welcher die Schlacht geliefert wird.
- 1182. Von der Natur der Gegend.
- 1193. Von dem Waffenverhältnis.
- 1204. Von dem Machtverhältnis.
- 121Fünftes Buch:
- 1221. Kapitel Übersicht
- 1232. Kapitel Armee, Kriegstheater, Feldzug
- 1243. Kapitel Machtverhältnis
- 1254. Kapitel Waffenverhältnis
- 1265. Kapitel Schlachtordnung des Heeres
- 1276. Kapitel Allgemeine Aufstellung des Heeres
- 1287. Kapitel Avantgarde und Vorposten
- 1298. Kapitel Wirkungsart vorgeschobener Korps
- 1309. Kapitel Lager
- 13110. Kapitel Märsche
- 13211. Kapitel Fortsetzung
- 13312. Kapitel Fortsetzung
- 13413. Kapitel Quartiere
- 13514. Kapitel Der Unterhalt
- 13615. Kapitel Operationsbasis
- 13716. Kapitel Verbindungslinien
- 13817. Kapitel Gegend und Boden
- 13918. Kapitel Überhöhen
- 140Erstes Kapitel: Übersicht
- 141Zweites Kapitel: Armee, Kriegstheater, Feldzug
- 1421. Kriegstheater
- 1432. Armee
- 1443. Feldzug
- 145Drittes Kapitel: Machtverhältnis
- 146Viertes Kapitel: Waffenverhältnis
- 1471. Das Fußvolk ist die selbständigste unter den Waffen.
- 1482. Die Artillerie ist ganz unselbständig.
- 1493. Das Fußvolk das wichtigste bei der Verbindung mehrerer.
- 1504. Die Reiterei ist am entbehrlichsten.
- 1515. Die Verbindung der drei gibt die größte Stärke.
- 1521. Daß das Fußvolk die Hauptwaffe ist, welcher die anderen beiden zugeordnet sind.
- 1533. Daß die Artillerie schwerer zu entbehren ist als die Reiterei, weil sie das
- 154Fünftes Kapitel: Schlachtordnung des Heeres
- 1551. Hat ein Ganzes zu wenig Glieder, so wird es ungelenk.
- 1562. Sind die Glieder eines Ganzen zu groß, so schwächt dies die Macht des obersten Willens.
- 157Sechstes Kapitel: Allgemeine Aufstellung des Heeres
- 1581. Die Leichtigkeit der Verpflegung.
- 1592. Die Leichtigkeit der Unterbringung der Truppen.
- 1603. Ein gesicherter Rücken.
- 1614. Ein freier Landstrich vor sich.
- 1625. Die Stellung selbst in einem durchschnittenen.
- 1636. Strategische Anlehnungspunkte.
- 1647. Zweckmäßige Teilung.
- 165Siebentes Kapitel: Avantgarde und Vorposten
- 1661. Weil in der Mitte gewöhnlich eine stärkere Truppenmasse vorgeht.
- 1673. Wenn auch andere Gründe uns nötigen, mit der Hauptmasse in beträchtlicher Entfernung vom
- 168Achtes Kapitel: Wirkungsart vorgeschobener Korps
- 169Neuntes Kapitel: Lager
- 170Zehntes Kapitel: Märsche
- 171Sechstes Buch:
- 1721. Kapitel Angriff und Verteidigung
- 1732. Kapitel Wie verhalten sich Angriff und Verteidigung in der Taktik zueinander
- 1743. Kapitel Wie verhalten sich Angriff und Verteidigung in der Strategie zueinander
- 1754. Kapitel Konzentrizität des Angriffs und Exzentrizität der Verteidigung
- 1765. Kapitel Charakter der strategischen Verteidigung
- 1776. Kapitel Umfang der Verteidigungsmittel
- 1787. Kapitel Wechselwirkung von Angriff und Verteidigung
- 1798. Kapitel Widerstandsarten
- 1809. Kapitel Die Verteidigungsschlacht
- 18110. Kapitel Festungen
- 18211. Kapitel Fortsetzung des vorigen Kapitels
- 18312. Kapitel Defensivstellung
- 18413. Kapitel Feste Stellungen und verschanzte Lager
- 18514. Kapitel Flankenstellungen
- 18615. Kapitel Gebirgsverteidigung
- 18716. Kapitel Fortsetzung
- 18817. Kapitel Fortsetzung
- 18918. Kapitel Verteidigung von Strömen und Flüssen
- 19019. Kapitel Fortsetzung
- 19120. Kapitel A. Verteidigung von Morästen
- 19220.B. Überschwemmungen
- 19321. Kapitel Verteidigung von Wäldern
- 19422. Kapitel Der Kordon
- 19523. Kapitel Schlüssel des Landes
- 19624. Kapitel Flankenwirkung
- 19725. Kapitel Rückzug in das Innere des Landes
- 19826. Kapitel Volksbewaffnung
- 19927. Kapitel Verteidigung eines Kriegstheaters
- 20028. Kapitel Fortsetzung
- 20129. Kapitel Fortsetzung. Sukzessiver Widerstand
- 20230. Kapitel Fortsetzung. Verteidigung eines Kriegstheaters, wenn keine Entscheidung gesucht wird
- 203Erstes Kapitel: Angriff und Verteidigung
- 2041. Begriff der Verteidigung
- 2052. Vorteile der Verteidigung
- 206Zweites Kapitel: Wie verhalten sich Angriff und Verteidigung in der Taktik zueinander
- 207Drittes Kapitel: Wie verhalten sich Angriff und Verteidigung in der Strategie zueinander
- 2081. Der Vorteil der Gegend.
- 2092. Die Überraschung, entweder wie im eigentlichen Überfall oder durch die unvermutete
- 2103. Der Anfall von mehreren Seiten; alle drei wie in der Taktik.
- 2114. Der Beistand des Kriegstheaters durch Festungen und alles, was dazugehört.
- 2125. Der Beistand des Volkes.
- 2136. Die Benutzung großer moralischer Kräfte *.
- 2141. Fällt die doppelte Wirkung des Feuers weg, weil man nicht von dem einen Ende des
- 2152. Die Furcht, den Rückzug zu verlieren, ist bei dem Umgangenen sehr viel schwächer, denn die
- 2164. Ein neues Prinzip erscheint in der Empfindlichkeit der Verbindungslinien, d. h. in der Wirkung, welche aus ihrer bloßen Unterbrechung hervorgeht.
- 217Viertes Kapitel: Konzentrizität des Angriffs und Exzentrizität der Verteidigung
- 2181. Eine doppelte oder wenigstens verstärkte Wirkung des Feuers, sobald sich nämlich alles schon bis auf einen gewissen Punkt zusammengeschoben hat.
- 2192. Anfall eines und desselben Teiles von mehreren Seiten.
- 2203. Das Abschneiden des Rückzuges.
- 221Fünftes Kapitel: Charakter der strategischen Verteidigung
- 222Sechstes Kapitel: Umfang der Verteidigungsmittel
- 223Siebentes Kapitel: Wechselwirkung von Angriff und Verteidigung
- 224Achtes Kapitel: Widerstandsarten
- 2251. Indem das Heer den Feind angreift, sobald er in das Kriegstheater eindringt (Mollwitz, Hohenfriedeberg).
- 226Neuntes Kapitel: Die Verteidigungsschlacht
- 227Zehntes Kapitel: Festungen
- 2283. Als eigentliche Schlösser. Sie sperren die Straßen und in den meisten Fällen auch die Flüsse, an welchen sie liegen.
- 2291. Daß der Platz an sich eine der Hauptstraßen verschließt und die Gegend auf 3 bis 4 Meilen
- 2301. Die Auswahl der Hauptstraße, wenn zur Verbindung der beiden Länder ihrer mehr da sind, als man befestigen will.
- 2312. Ob die Festungen nur an der Grenze liegen oder über das ganze Land verbreitet sein sollen.
- 2323. Ob sie gleichmäßig oder gruppenweis verteilt werden sollen.
- 2334. Die geographischen Beziehungen der Gegend, auf welche Rücksicht zu nehmen ist.
- 2341. Um so weniger zu entbehren, je kleiner das Land, je weniger Raum zum Ausweichen ist.
- 2353. Um so wirksamer, je schwächer die Elementarkraft des feindlichen Stoßes ist.
- 2361. Das Gebirge als Schlachtfeld;
- 2371. In der ersten und wichtigsten Beziehung müssen wir wieder unterscheiden :
- 2383. Das Gebirge als strategische Barriere betrachtet. Hier müssen wir zwei Beziehungen unterscheiden.
- 2391. Das Land selbst ist trocken und besteht entweder in trockener Wiese oder auch in
- 2401. Weil seine Massen größer sind, wegen der Überlegenheit, die wir voraussetzen.
- 2413. Weil überhaupt das konzentrische Wirken auf den Feind dem Schwächeren nicht ziemt;
- 2421. Seine Macht von Hause aus teilen, um den Gegner mit einem Teil gewiß zu treffen und dann mit dem übrigen zu Hilfe zu eilen.
- 2433. Den Gegner mit vereinigter Macht von der Seite anzufallen;
- 2441. Veranlassungen, dem Feinde mit einer Offensivschlacht entgegenzugehen, können folgende sein:
- 2452. Das Abwarten des Gegners in einer Gegend, in der man ihn dann selbst anfallen will (Minden
- 2463. Eine Stellung, um darin wirklich den feindlichen Angriff abzuwarten, wird man nehmen:
- 2474. Ein verschanztes, unangreifbares Lager erfüllt den Zweck nur:
- 2486. Endlich ist der Rückzug in das Innere des Landes nur unter folgenden Umständen eine natürliche Maßregel:
- 2492. Diversionen und Streifereien in das feindliche Gebiet;
- 2503. Angriffe feindlicher Korps und Posten und selbst des feindlichen Hauptheeres unter begünstigenden Umständen oder auch nur die Bedrohung damit.
- 251Skizzen zum siebenten Buche
- 252Vorrede zum dritten Teil
- 2531. Kapitel Der Angriff in Beziehung auf die Verteidigung
- 2542. Kapitel Natur des strategischen Angriffs
- 2553. Kapitel Vom Gegenstande des strategischen Angriffs
- 2564. Kapitel Abnehmende Kraft des Angriffs
- 2575. Kapitel Kulminationspunkt des Angriffs
- 2586. Kapitel Vernichtung der feindlichen Streitkräfte
- 2597. Kapitel Die Offensivschlacht
- 2608. Kapitel Flußübergänge
- 2619. Kapitel Angriff von Defensivstellungen
- 26210. Kapitel Angriff verschanzter Lager
- 26311. Kapitel Angriff eines Gebirges
- 26412. Kapitel Angriff von Linienkordons
- 26513. Kapitel Manövrieren
- 26614. Kapitel Angriff von Morästen, Überschwemmungen, Wäldern
- 26715. Kapitel Angriff eines Kriegstheaters mit Entscheidung
- 26816. Kapitel Angriff eines Kriegstheaters ohne Entscheidung
- 26917. Kapitel Angriff von Festungen
- 27018. Kapitel Angriff von Transporten
- 27119. Kapitel Angriff einer feindlichen Armee in Quartieren
- 27220. Kapitel Diversion
- 27321. Kapitel Invasion
- 274Über den Kulminationspunkt des Sieges
- 275Erstes Kapitel: Der Angriff in Beziehung auf die Verteidigung
- 276Zweites Kapitel: Natur des strategischen Angriffs
- 277Drittes Kapitel: Vom Gegenstande des strategischen Angriffs
- 278Viertes Kapitel: Abnehmende Kraft des Angriffs
- 2794. Entfernung von den Ergänzungsquellen;
- 2805. Belagerungen, Einschließungen von Festungen;
- 2816. Nachlassen in den Anstrengungen;
- 2827. Abtreten von Verbündeten.
- 283Fünftes Kapitel: Kulminationspunkt des Angriffs
- 284Sechstes Kapitel: Vernichtung der feindlichen Streitkräfte
- 285Siebentes Kapitel: Die Offensivschlacht
- 286Achtes Kapitel: Flußübergänge
- 287Neuntes Kapitel: Angriff von Defensivstellungen
- 288Zehntes Kapitel: Angriff verschanzter Lager
- 2894. Diejenigen Interessen aber, welche teils als das Ziel, teils als die Stützpunkte des Handelns hierbei betrachtet werden müssen, sind hauptsächlich:
- 2902. Die Gegenstände, welche das Ziel einer solchen Offensive ausmachen, sind:
- 2911. Die Stellung um die Festung herum erfordert in der Regel eine zu große Ausdehnung für die
- 2921. Eine Diversion kann einen wirklichen Angriff in sich schließen, dann ist die Ausführung von keinem besonderen Charakter begleitet als dem der Kühnheit und Eile.
- 293Achtes Buch:
- 2941. Kapitel Einleitung
- 2952. Kapitel Absoluter und wirklicher Krieg
- 2963.A. Kapitel A. Innerer Zusammenhang des Krieges
- 2973.B. Von der Größe des kriegerischen Zweckes und der Anstrengung
- 2984. Kapitel Nähere Bestimmungen des kriegerischen Zieles. Niederwerfung des Feindes
- 2995. Kapitel Fortsetzung. Beschränktes Ziel
- 3006.A. Kapitel A. Einfluß des politischen Zweckes auf das kriegerische Ziel
- 3016.B. Kapitel B. Der Krieg ist ein Instrument der Politik
- 3027. Kapitel Beschränktes Ziel. Angriffskrieg
- 3038. Kapitel Beschränktes Ziel. Verteidigung
- 3049. Kapitel Kriegsplan, wenn Niederwerfung des Feindes das Ziel ist
- 305Erstes Kapitel: Einleitung
- 306Zweites Kapitel: Absoluter und wirklicher Krieg
- 307Drittes Kapitel: A. Innerer Zusammenhang des Krieges
- 308Viertes Kapitel: Nähere Bestimmungen des kriegerischen Zieles. Niederwerfung des Feindes
- 3091. Zertrümmerung seines Heeres, wenn es einigermaßen eine Potenz bildet.
- 3102. Einnahme der feindlichen Hauptstadt, wenn sie nicht bloß der Mittelpunkt der Staatsgewalten, sondern auch der Sitz politischer Körper und Parteiungen ist.
- 3113. Ein wirksamer Stoß gegen den hauptsächlichsten Bundesgenossen, wenn dieser an sich bedeutender ist als der Gegner.
- 3121. Eroberung der feindlichen Festungen, auf welche man stößt;
- 3132. Aufhäufung nötiger Vorräte;
- 3143. Befestigung wichtiger Punkte, als: Niederlagen, Brücken, Stellungen usw.;
- 3154. Ausruhen der Kräfte im Winter und Erholungsquartiere;
- 3165. Abwarten der Verstärkungen des folgenden Jahres.
- 3172. Ebenso ruht der Gegner sich mit uns zu gleicher Zeit aus.
- 3183. Die Befestigung von Städten und Stellungen ist nicht das Werk des Heeres und also kein
- 319Fünftes Kapitel: Fortsetzung. Beschränktes Ziel
- 320Sechstes Kapitel: A. Einfluß des politischen Zweckes auf das kriegerische Ziel
- 321Sechstes Kapitel: B. Der Krieg ist ein Instrument der Politik
- 322Siebentes Kapitel: Beschränktes Ziel. Angriffskrieg
- 323Achtes Kapitel: Beschränktes Ziel. Verteidigung
- 324Neuntes Kapitel: Kriegsplan, wenn Niederwerfung des Feindes das Ziel ist
- 3251. Die ursprüngliche Aufstellung der Streitkräfte, also auch die Lager der im Angriff begriffenen
- 3262. Das getrennte Vorgehen kann größere Erfolge darbieten.
- 3273. Die Ausbreitung eines Kriegstheaters kann ein Grund zum getrennten Vorgehen sein.
- 3284. Endlich liegt noch in der Erleichterung des Unterhaltes ein vierter Grund zum getrennten
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