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ドイツ語 エディション

文学

Max und Moritz

ドイツ語 BooksWhale エディション · Wilhelm Busch

Klassiker von Wilhelm Busch: Max und Moritz, ein Werk der Kinderliteratur aus dem Jahr 1865.

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Max und Moritz

Lesen Sie Max und Moritz von Wilhelm Busch, einen deutschsprachigen Klassiker der Kinderliteratur und der Weltliteratur.

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Wilhelm Busch starb vor 1926, und Max und Moritz erschien vor 1931; diese Daten stützen eine konservative Prüfung des Gemeinfreiheitsstatus der Originalausgabe.

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Max und Moritz

Wilhelm Busch

プレビュー章_VORWORT._プレビュー

Ach, was muß man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen,

Welche Max und Moritz hießen. Die, anstatt durch weise Lehren Sich zum Guten zu bekehren, Oftmals noch darüber lachten Und sich heimlich lustig machten. -- -- Ja, zur Übeltätigkeit, Ja, dazu ist man bereit! -- -- Menschen necken, Tiere quälen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen -- Das ist freilich angenehmer Und dazu auch viel bequemer, Als in Kirche oder Schule Festzusitzen auf dem Stuhle. -- -- Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!! -- -- Ach, das war ein schlimmes Ding, Wie es Max und Moritz ging. -- Drum ist hier, was sie getrieben, Abgemalt und aufgeschrieben.

_Erster Streich._

Mancher gibt sich viele Müh' Mit dem lieben Federvieh; Einesteils der Eier wegen, Welche diese Vögel legen, Zweitens: Weil man dann und wann Einen Braten essen kann; Drittens aber nimmt man auch Ihre Federn zum Gebrauch In die Kissen und die Pfühle, Denn man liegt nicht gerne kühle. --

Seht, da ist die Witwe Bolte, Die das auch nicht gerne wollte.

Ihrer Hühner waren drei Und ein stolzer Hahn dabei. -- Max und Moritz dachten nun: Was ist hier jetzt wohl zu tun? -- -- Ganz geschwinde, eins, zwei, drei Schneiden sie sich Brot entzwei, In vier Teile jedes Stück Wie ein kleiner Finger dick. Diese binden sie an Fäden, Übers Kreuz, ein Stück an jeden,

Und verlegen sie genau In den Hof der guten Frau. --

Kaum hat dies der Hahn gesehen, Fängt er auch schon an zu krähen: Kikeriki! Kikikerikih!! Tak, tak, tak! -- da kommen sie.

Hahn und Hühner schlucken munter Jedes ein Stück Brot hinunter;

Aber als sie sich besinnen, Konnte keines recht von hinnen.

In die Kreuz und in die Quer Reißen sie sich hin und her,

Flattern auf und in die Höh', Ach herje, herjemineh!

Ach, sie bleiben an dem langen, Dürren Ast des Baumes hangen. -- -- Und ihr Hals wird lang und länger, Ihr Gesang wird bang und bänger.

Jedes legt noch schnell ein Ei, Und dann kommt der Tod herbei. --

Witwe Bolte in der Kammer Hört im Bette diesen Jammer:

Ahnungsvoll tritt sie heraus, Ach, was war das für ein Graus!

»Fließet aus dem Aug', ihr Tränen! All' mein Hoffen, all' mein Sehnen, Meines Lebens schönster Traum Hängt an diesem Apfelbaum!«

Tiefbetrübt und sorgenschwer Kriegt sie jetzt das Messer her, Nimmt die Toten von den Strängen, Daß sie so nicht länger hängen,

Und mit stummem Trauerblick Kehrt sie in ihr Haus zurück.

Dieses war der erste Streich, Doch der zweite folgt sogleich.

_Zweiter Streich._

Als die gute Witwe Bolte Sich von ihrem Schmerz erholte, Dachte sie so hin und her, Daß es wohl das beste wär', Die Verstorb'nen, die hienieden Schon so frühe abgeschieden, Ganz im stillen und in Ehren Gut gebraten zu verzehren. -- -- Freilich war die Trauer groß, Als sie nun so nackt und bloß Abgerupft am Herde lagen, Sie, die einst in schönen Tagen Bald im Hofe, bald im Garten Lebensfroh im Sande scharrten. --

Ach, Frau Bolte weint aufs neu, Und der Spitz steht auch dabei. Max und Moritz rochen dieses; »Schnell aufs Dach gekrochen!« hieß es.

Durch den Schornstein mit Vergnügen Sehen sie die Hühner liegen, Die schon ohne Kopf und Gurgeln Lieblich in der Pfanne schmurgeln. --

Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den Keller,

Daß sie von dem Sauerkohle Eine Portion sich hole, Wofür sie besonders schwärmt, Wenn er wieder aufgewärmt. -- -- Unterdessen auf dem Dache Ist man tätig bei der Sache. Max hat schon mit Vorbedacht Eine Angel mitgebracht.

Schnupdiwup! da wird nach oben Schon ein Huhn heraufgehoben; Schnupdiwup! Jetzt Numro zwei; Schnupdiwup! Jetzt Numro drei; Und jetzt kommt noch Numro vier: Schnupdiwup! Dich haben wir! -- -- Zwar der Spitz sah es genau, Und er bellt: Rawau! Rawau!

プレビュー章_SCHLUSS._プレビュー

Als man dies im Dorf erfuhr, War von Trauer keine Spur. -- -- Witwe Bolte, mild und weich, Sprach: »Sieh' da, ich dacht' es gleich!« -- -- »Ja, ja, ja!« rief Meister Böck, »Bosheit ist kein Lebenszweck!« -- Drauf so sprach Herr Lehrer Lämpel: »Dies ist wieder ein Exempel!« -- -- »Freilich!« meint der Zuckerbäcker, »Warum ist der Mensch so lecker!« -- -- Selbst der gute Onkel Fritze Sprach: »Das kommt von dumme Witze!« -- -- Doch der brave Bauersmann Dachte: »Wat geiht meck dat an!« -- -- Kurz im ganzen Ort herum Ging ein freudiges Gebrumm: »Gott sei Dank! Nun ist's vorbei Mit der Übeltäterei!!«

目次

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  1. 01Full text
  2. 02_VORWORT._
  3. 03_SCHLUSS._

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