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Deutsch Ausgabe

Literatur

Cécile

BooksWhale-Ausgabe auf Deutsch von Theodor Fontane

Fontanes Gesellschaftsroman über Ehe, Vergangenheit, Gerücht, Kurortleben und die tödliche Macht sozialer Urteile.

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Bucheinführung

Cécile

Cécile ist ein fein beobachteter Gesellschaftsroman Theodor Fontanes. In Kurorten, Salons und Gesprächen entfaltet sich die Geschichte einer Frau, deren Vergangenheit zum Gegenstand von Andeutungen, männlicher Eitelkeit und gesellschaftlicher Kontrolle wird. Der Roman verbindet psychologische Genauigkeit mit Kritik an Moral und Standesdenken.

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Cécile

Theodor Fontane

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Erstes Kapitel

Vorschaukapitel»Thale. Zweiter...«Vorschau

»Thale. Zweiter...«

Inhaltsverzeichnis

In dieser Ausgabe

  1. 01Full text
  2. 02Erstes Kapitel
  3. 03»Thale. Zweiter...«
  4. 04»Letzter Wagen, mein Herr.«
  5. 05»Um es hoffentlich zu bleiben.«
  6. 06»Danke, Pierre. Danke. Nur noch das Kissen.«
  7. 07»Du sprichst nicht, Cécile.«
  8. 08»Nein.«
  9. 09»Aber ich darf sprechen?«
  10. 10»Gewiß. Sprich nur. Ich höre zu.«
  11. 11»Sahst du Saldern?«
  12. 12»Er grüßte mich mit besondrer Artigkeit.«
  13. 13»Es wird wohl ein Märchen sein.«
  14. 14»Warum immer allein? Und gerade du. Du brauchst Menschen.«
  15. 15»Vielleicht. Nur keine Table d'hôte. Versprich mir's.«
  16. 16Zweites Kapitel
  17. 17»Müssen wir hinauf?«
  18. 18»Weil du nicht Bewegung genug hast.«
  19. 19»Ja, Herr von Gordon.«
  20. 20»Nun?«
  21. 21»Und werden einige Tage bleiben?«
  22. 22»Ich vermute.«
  23. 23Drittes Kapitel
  24. 24»Befehlen?«
  25. 25»Berliner?«
  26. 26»Zu dienen.«
  27. 27»Sehr gut.«
  28. 28»Beides, meine Herren. Aber wir brauen auch selbst.«
  29. 29»Wohl am Ende da drüben, wo der Rauch zieht?«
  30. 30»Was?«
  31. 31»Die Blechhütte. Blech mit Emaille.«
  32. 32»Archäologe?«
  33. 33»So drum herum.«
  34. 34Viertes Kapitel
  35. 35»Und stehen in welchem Regiment?«
  36. 36»In keinem, Herr Oberst. Ich habe den Dienst quittiert.«
  37. 37»Ah, hier. Das is er: Gordon-Leslie, Zivilingenieur.«
  38. 38»Wahrhaftig, fehlt bloß noch Oberst Buttler.«
  39. 39»Na, höre, der alte...«
  40. 40»Meinst du?«
  41. 41Fünftes Kapitel
  42. 42»Und welche?«
  43. 43Sechstes Kapitel
  44. 44»Gewiß. Aber womit?«
  45. 45»Na, mit 's Perspektiv. Sieh doch den Opernkucker da.«
  46. 46»Wahrhaftig. Und auf 'ner Lafette. Komm.«
  47. 47»Nu? hast du 'n?«
  48. 48»Denkt nicht dran. Weißt du, wer wackelt? Du.«
  49. 49»Noch nich.«
  50. 50»Aber bald.«
  51. 51»Warum?«
  52. 52»Weil meine lieben Landsleute so sonderbar sind.«
  53. 53Rosa lachte. »Sie haben die Bilder von Wereschagin gesehen?«
  54. 54»Freilich. Aber nur die Skizzen.«
  55. 55»In Paris?«
  56. 56»O gewiß. Eine Perle.«
  57. 57»Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.«
  58. 58»Sieh die Große«, sagte der ältere. »Pompöse Figur.«
  59. 59»Ja; bißchen zu sehr Caroline Plättbrett.«
  60. 60»Tut mir nichts.«
  61. 61»Ich denke Berlin.«
  62. 62»Das is recht.«
  63. 63Siebentes Kapitel
  64. 64»Du hast nie von Rosa Bonheur gehört?«
  65. 65»Nein.«
  66. 66»Ist es etwas, das man wissen muß?«
  67. 67»Du weißt...«
  68. 68»Ich lese viel.«
  69. 69»Und pikten ihn mit ihren Sonnenschirmen.«
  70. 70»Quedlinburg, Quedlinburg!«
  71. 71Achtes Kapitel
  72. 72»Und das rote«, fragte Rosa, »was ist das?«
  73. 73»Das ist ›Brennende Liebe‹.«
  74. 74»Mein Gott, so viel.«
  75. 75»Es ist so grün.«
  76. 76»Und was wurde?«
  77. 77»Ein Grabstein.«
  78. 78»Von einer Äbtissin?«
  79. 79»Sonderbar. Und mit einer Inschrift?«
  80. 80»Die Zimmer Friedrich Wilhelms IV.«
  81. 81»Friedrich Wilhelms IV.? Wie kam der hierher?«
  82. 82Rosa lachte. »Kennen Sie die Frauen so wenig? welche...«
  83. 83»Und das wäre?«
  84. 84»Und dann zweitens?«
  85. 85Neuntes Kapitel
  86. 86Robert v. G. L.«
  87. 87Zehntes Kapitel
  88. 88Dein Roby.«
  89. 89»Wohl ihr.«
  90. 90»Und Cécile als Donna Elvira.«
  91. 91»Dann?«
  92. 92»Nun?«
  93. 93»Nur weiter.«
  94. 94»Und das ist alles?«
  95. 95»Aber Cécile...«
  96. 96»Geographische oder moralische?«
  97. 97»Beide.«
  98. 98Elftes Kapitel
  99. 99»Die Forelle hat keine Gräten.«
  100. 100»Sie legen mir einen Titel zu...«
  101. 101»Forellen sind Forellen.«
  102. 102»Und die schönsten waren?«
  103. 103»Und das waren?«
  104. 104»Kinross-See.«
  105. 105»Nun?«
  106. 106»Wohl aber Schmerle gegen Forelle.«
  107. 107»Nur wenige Stunden.«
  108. 108»Und nennt sich?«
  109. 109»Und wer ist dieser Glückliche?«
  110. 110»Der Altenbraker Präzeptor.«
  111. 111»Und das bedeutet?«
  112. 112»In gewissem Sinne doch.«
  113. 113»Auf seiner Burg Rodenstein?«
  114. 114»Aus dem Grunde.«
  115. 115Zwölftes Kapitel
  116. 116»An der Oder?«
  117. 117»Nein; am Main.«
  118. 118»Ich bitte recht sehr darum.«
  119. 119»Und zu diesen zählen Sie...«
  120. 120»Unzweifelhaft. Und Sie sprechen das alles mit solcher Wärme.«
  121. 121»Und was ist es, woran Sie Anstoß nehmen?«
  122. 122»Bis an die russische Grenze?«
  123. 123»Mit den Hohenzollern an der Spitze?«
  124. 124»Nein, nein.«
  125. 125»Ah, Pierre«, sagte Cécile. »Sieh nur, das bedeutet etwas.«
  126. 126Dreizehntes Kapitel
  127. 127»Ist euer Harzkuckuck immer so faul?«
  128. 128»Versteht sich.«
  129. 129»Wieviel Jahre noch?«
  130. 130»Der, Gott sei Dank, für Frauen nicht gestiftet wurde.«
  131. 131»Aus dem Himalaja.«
  132. 132»Mount-Everest... 27 000 Fuß.«
  133. 133»Wo hast du das her?«
  134. 134»Nu, das lernen wir.«
  135. 135»Ein Streben, zu dem ich Sie beglückwünsche.«
  136. 136»Oder untreu.«
  137. 137»Meinetwegen.«
  138. 138»Und wie heißt Ihre Schwester?«
  139. 139»Clothilde.«
  140. 140»Und der wäre?«
  141. 141»Mathilde.«
  142. 142»Ja«, lachte Cécile. »Mathilde! Wirklich. Man hört das Schlüsselbund.«
  143. 143»Nein, ein Förster.«
  144. 144»Eine Försterei, sagtest du. Das ist aber ein Jagdschloß.«
  145. 145»Ja, ein Jagdschloß.«
  146. 146»Und von wem?«
  147. 147»Von unsrem Herzog.«
  148. 148»Kommt er oft?«
  149. 149»Nein. Aber der vorige...«
  150. 150Vierzehntes Kapitel
  151. 151»Der Herr Privatgelehrte.«
  152. 152»Und Sie wohnen in seiner Pension?«
  153. 153»Dann gibt es kein Ende.«
  154. 154»Haben wir noch weit bis zum Präzeptor?«
  155. 155»Noch eine Viertelstunde.«
  156. 156»Gut denn.«
  157. 157»Hier wohnt der Präzeptor.«
  158. 158»Soll ich die Fenster schließen, gnädige Frau?«
  159. 159»Ach, das kenn ich.«
  160. 160»Ja, den hab ich.«
  161. 161»Und Kinder?«
  162. 162»Da ruft eines?«
  163. 163»Und das trifft auch wohl zu?«
  164. 164»Porphyr, Herr Oberst.«
  165. 165»Das kommt nicht.«
  166. 166»Warum nicht?«
  167. 167»Weil ich den Dienst quittiert habe.«
  168. 168»Dem Jubiläum? aber weshalb?«
  169. 169»Weil ich der sogenannten ›Auszeichnung‹ entgehen wollte.«
  170. 170»Aus Bescheidenheit?«
  171. 171»Nein, aus Dünkel.«
  172. 172Dazwischen blitzt, wie Silberschein, des Baches Kind, die Schmerle.«
  173. 173»Gut, gut«, sagte Rosa. »Nun aber der Herr Oberst.«
  174. 174Hoch, dreimal, unsre schöne Frau, der Perlen schönste Perle.«
  175. 175Gibt's nirgends mehr 'nen Tropfen Wein
  176. 176Herr Wirt, daß Gott mir helf.‹«
  177. 177Fünfzehntes Kapitel
  178. 178»Eine Schwarzdrossel«, sagte Gordon. »Ein schönes Tier.«
  179. 179»Aber unheimlich.«
  180. 180»Also diesseits!«
  181. 181»Und ist doch sonst voll Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.«
  182. 182»Das Denkmal eines alten Oberforstmeisters.«
  183. 183»Den hier ein Wilddieb erschossen?«
  184. 184»Nein, weniger sensationell. Er starb ruhig in seinem Bett.«
  185. 185»Und hieß?«
  186. 186»Pfeil.«
  187. 187»Ah, Pfeil. Graf Pfeil?«
  188. 188»Und welcher, wenn ich fragen darf?«
  189. 189Sechzehntes Kapitel
  190. 190»Es soll dunkel bleiben.«
  191. 191»Herein.«
  192. 192»Ja, Herr Baron.«
  193. 193»Neun Uhr zwanzig.«
  194. 194»Ah, da hab ich noch Zeit vollauf.«
  195. 195»Der ich mich nun rasch und undankbar entziehe.«
  196. 196»Wie das?«
  197. 197Siebzehntes Kapitel
  198. 198»Herein.«
  199. 199»Die gnädige Frau schon zurück?«
  200. 200»Erst heut über acht Tage.«
  201. 201»Von Norderney?«
  202. 202»Nein. Von dem Gut.«
  203. 203Achtzehntes Kapitel
  204. 204»Besonders, wenn die Frauen dabei sind.«
  205. 205»Ja, dann besonders.«
  206. 206»Und das Ihre, meine gnädige Frau.«
  207. 207»Oh, wie könnt ich des Tages je vergessen.«
  208. 208»Nein, meine gnädigste Frau, nur ein Halberstädter.«
  209. 209»Einen guten.«
  210. 210»Ohne Einschränkung?«
  211. 211»Aber?«
  212. 212»Ja, alltags und in kleinen Dingen.«
  213. 213»Dann? was dann, meine gnädigste Frau?«
  214. 214Neunzehntes Kapitel
  215. 215Zwanzigstes Kapitel
  216. 216»Ich halte dies für Übertreibung, Frau Baronin.«
  217. 217»Sie meinen...«
  218. 218»Fräulein Rosa Hexel.«
  219. 219»Mit einem x?«
  220. 220»Ja, Herr General.«
  221. 221»Nein, nicht dumm.«
  222. 222»Und auch nicht uninteressant.«
  223. 223»Und doch war vieles richtig, was er sagte.«
  224. 224»Und Cécile?«
  225. 225Einundzwanzigstes Kapitel
  226. 226»Nun endlich.«
  227. 227Gordon lachte. »Ganz Clothilde. Und wie recht sie hat.«
  228. 228Deine Clothilde«
  229. 229Zweiundzwanzigstes Kapitel
  230. 230Eva L.«
  231. 231Dreiundzwanzigstes Kapitel
  232. 232»Ah, sehr willkommen.«
  233. 233»Vor Ihnen, Cécile ...«
  234. 234Vierundzwanzigstes Kapitel
  235. 235Cécile«
  236. 236Fünfundzwanzigstes Kapitel
  237. 237Leslie-Gordon«
  238. 238»Was gibt es im Theater?«
  239. 239»Störenfried.«
  240. 240»Etwas antik. Und im Opernhause?«
  241. 241»Tannhäuser.«
  242. 242»Haben Sie Billets?«
  243. 243»Gut. Erster Rang. Deponieren Sie's beim Portier.«
  244. 244Sechsundzwanzigstes Kapitel
  245. 245»Treff ich die gnädige Frau?«
  246. 246»Auch der Herr Oberst zugegen?«
  247. 247»Nein, der Herr Geheimrat.«
  248. 248»Und Sie fragen?«
  249. 249»Und ich habe diesem Herzen geglaubt!«
  250. 250Siebenundzwanzigstes Kapitel
  251. 251»Nichts.«
  252. 252»Willst du sie lesen?«
  253. 253»Laß die Briefe.«
  254. 254»Erbärmlich. Eine Infamie.«
  255. 255»Nein, Pierre.«
  256. 256»Gut. Weiter.«
  257. 257»Was?«
  258. 258v. St. Arnaud«
  259. 259Achtundzwanzigstes Kapitel
  260. 260»Sieh, was es ist.«
  261. 261»Geh, Marie... nein, bleib.«
  262. 262»Jesus Maria, gnädige Frau...«
  263. 263»Da. Lies. Das sind seine letzten Worte.«
  264. 264Neunundzwanzigstes Kapitel
  265. 265»Mentone, den 4. Dezember
  266. 266Dein St. Arnaud«

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