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Deutsch Ausgabe

Literatur

Judith

BooksWhale-Ausgabe auf Deutsch von Friedrich Hebbel

Hebbels frühes Drama über biblischen Stoff, Gewalt, Begehren, Gottesauftrag und psychologische Zerrissenheit.

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Bucheinführung

Judith

Judith nimmt den biblischen Stoff von Judith und Holofernes auf und verwandelt ihn in ein psychologisch geladenes Drama. Hebbel untersucht Macht, Glauben, Körper, Rache, Sendung und die zerstörerische Mehrdeutigkeit heroischer Tat.

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Friedrich Hebbel starb 1863, und Judith wurde 1840 uraufgeführt und veröffentlicht; diese Daten stützen die Gemeinfreiheit des deutschen Originaltexts.

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VorschaukapitelPart 1Vorschau lesen

Judith

Friedrich Hebbel

Judith Eine Tragödie in fünf Akten Personen Judith.

Holofernes.

Hauptleute des Holofernes.

Kämmerer des Holofernes.

Gesandte von Libyen.

Gesandte von Mesopotamien.

Soldaten und Trabanten.

Mirza, die Magd Judiths.

Ephraim.

Die Ältesten von Bethulien.

Priester in Bethulien.

Bürger in Bethulien, darunter:

Ammon.

Hosea.

Ben.

Assad und sein Bruder.

Daniel, stumm und blind, gottbegeistert.

Samaja, Assads Freund.

Josua.

Delia, Weib des Samaja.

Achior, der Hauptmann der Moabiter.

Assyrische Priester.

Weiber, Kinder.

Samuel, ein uralter Greis, und sein Enkel. Die Handlung ereignet sich vor und in der Stadt Bethulien.

Erster Akt

Das Lager des Holofernes (Vorn, zur rechten Hand, das Zelt des Feldhauptmanns. Zelte. Kriegsvolk und Getümmel. Den Hintergrund schließt ein Gebirge, worin eine Stadt sichtbar ist.) (Der Feldhauptmann Holofernes tritt mit seinen Hauptleuten aus dem offnen Zelt hervor. Musik erschallt. Er macht nach einer Weile ein Zeichen. Die Musik verstummt) Holofernes Opfer! Oberpriester Welchem Gott? Holofernes Wem ward gestern geopfert? Oberpriester Wir losten nach deinem Befehl, und das Los entschied für Baal. Holofernes So ist Baal heut nicht hungrig. Bringt das Opfer einem, den ihr alle kennt und doch nicht kennt! Oberpriester

(mit lauter Stimme) Holofernes befiehlt, daß wir einem Gott opfern sollen, den wir alle kennen und doch nicht kennen! Holofernes

(lachend) Das ist der Gott, den ich am meisten verehre.

(Es wird geopfert) Holofernes Trabant! Trabant Was gebietet Holofernes? Holofernes Wer unter meinen Kriegern sich über seinen Hauptmann zu beschweren hat, der tret' hervor. Verkünd' es! Trabant

(durch die Reihen der Soldaten gehend) Wer sich über seinen Hauptmann zu beschweren hat, der soll hervortreten. Holofernes will ihn hören. Ein Krieger Ich klage meinen Hauptmann an. Holofernes Weshalb? Der Krieger Ich hatt' mir im gestrigen Sturm eine Sklavin erbeutet, so schön, daß ich schüchtern vor ihr ward und sie nicht anzurühren wagte. Der Hauptmann kommt gegen Abend, da ich abwesend bin, in mein Zelt, er sieht das Mägdlein und haut sie nieder, da sie sich ihm widersetzt. Holofernes Der angeklagte Hauptmann ist des Todes!

(Zu einem Reisigen) Schnell. Aber auch der Kläger. Nimm ihn mit. Doch stirbt der Hauptmann zuerst. Der Krieger Du willst mich mit ihm töten lassen? Holofernes Weil du mir zu keck bist. Um euch zu versuchen, ließ ich das Gebot ausgehen. Wollt' ich deinesgleichen die Klage über eure Hauptleute gestatten: wer sicherte mich vor den Beschwerden der Hauptleute! Der Krieger Deinetwegen verschont' ich das Mädchen; dir wollt' ich sie zuführen. Holofernes Wenn der Bettler eine Krone findet, so weiß er freilich, daß sie dem König gehört. Der König dankt ihm nicht lange, wenn er sie bringt. Doch, ich will dir deinen guten Willen lohnen, denn ich bin heut morgen gnädig. Du magst dich in meinem besten Wein betrinken, bevor man dich tötet! Der Krieger Erbarmen! Erbarmen! Holofernes Dort steht ein Wölkchen am Himmel! Es hat Ähnlichkeit mit einem Elefanten. Wenn der Wind diesen Elefant in ein Lamm verwandelt, während man fünf zählt, sollst du frei ausgehen! Das geschieht zuweilen. Diesmal geschah's nicht! Fort!

(Der Soldat wird von den Reisigen abgeführt in den Hintergrund) Holofernes

(zu einem der Hauptleute) Laß die Kamele zäumen! Hauptmann Es ist bereits geschehen. Holofernes Hatt' ich's denn schon befohlen? Hauptmann Nein, aber ich durfte erwarten, daß du's gleich befehlen würdest. Holofernes Wer bist du, daß du wagst, mir meine Gedanken aus dem Kopfe zu stehlen? Ich will es nicht, dies zudringliche, zuvorkommende Wesen. Mein Wille ist die Eins und euer Tun die Zwei, nicht umgekehrt. Merk' dir das! Hauptmann Verzeihung! Holofernes

(allein) Das ist die Kunst, sich nicht auslernen zu lassen, ewig ein Geheimnis zu bleiben! Das Wasser versteht diese Kunst nicht; man setzte dem Meer einen Damm und grub dem Fluß ein Bett. Das Feuer versteht sie auch nicht; es ist so weit heruntergekommen, daß die Küchenjungen seine Natur erforscht haben, und nun muß es jedem Lump den Kohl gar machen. Nicht einmal die Sonne versteht sie; man hat ihr ihre Bahnen abgelauscht, und Schuster und Schneider messen nach ihrem Schatten die Zeit ab. Aber ich versteh' sie. Da lauern sie um mich herum und gucken in die Ritzen und Spalten meiner Seele hinein und haschen jedes meiner Worte auf und suchen meine Launen und Gelüste in einen Kalender zu bringen, wie Wetter und Wind. Doch mein Heute paßt selten zum Gestern, ich mache den einen Tag nicht zum Affen des andern, mir gefällt ein Ding nicht darum gleich ewig, weil es mir einmal gefiel! Da verrechnen sie sich denn alle Augenblick' und entsetzen sich, wenn ich mich in dem Wein, in dem ich mich zur Nacht noch betrank, am Morgen nicht einmal mehr waschen will. Ha, es kommt mir unter all dem blöden Volk vor, als ob ich allein auf der Welt bin, als ob, wie ich in meinen Arm hineinschneiden muß, wenn er sich selbst fühlen soll, ich ebenso auch diese Würmer aus ihrem dicken Schlaf nur dadurch zum Bewußtsein wecken kann, daß ich sie zermalme. Hätt' ich doch nur einen Feind, nur einen , der mir gegenüberzutreten wagte! So gewiß ich ihn zerfleischen würde, wenn ich ihn nach heißem Kampf und selbst aus allen Adern blutend in den Staub geworfen hätte, so gewiß würd' ich ihn küssen, wenn er erschiene! Und wenn mein eigner Sohn das täte – ich habe einen, aber ich kenn' ihn nicht; die tückische Äthiopierin, die mir ihn gebar, hat ihn entführt –: mir wär's recht, micht mit ihm zu messen und von ihm zu erfahren, wer mehr vermag, ich oder er! Nebukadnezar ist leider nichts mehr als eine hochmütige Zahl, die sich dadurch die Zeit vertreibt, daß sie sich ewig mit sich selbst multipliziert. Wenn ich mich und Assyrien abziehe, so bleibt nichts übrig als eine mit Fett ausgestopfte Menschenhaut. Ich will ihm die Welt unterwerfen, und wenn er sie hat, will ich sie ihm wieder abnehmen! Man berechnet sogar seinen Tod, man legt dieses Feuer an wie jedes andre. Ein Hauptmann Von unserm großen König trifft soeben ein Bote ein. Holofernes Führe ihn augenblicklich zu mir.

VorschaukapitelPart 2Vorschau

(durch die Reihen der Soldaten gehend) Wer sich über seinen Hauptmann zu beschweren hat, der soll hervortreten. Holofernes will ihn hören. Ein Krieger Ich klage meinen Hauptmann an. Holofernes Weshalb? Der Krieger Ich hatt' mir im gestrigen Sturm eine Sklavin erbeutet, so schön, daß ich schüchtern vor ihr ward und sie nicht anzurühren wagte. Der Hauptmann kommt gegen Abend, da ich abwesend bin, in mein Zelt, er sieht das Mägdlein und haut sie nieder, da sie sich ihm widersetzt. Holofernes Der angeklagte Hauptmann ist des Todes!

(Zu einem Reisigen) Schnell. Aber auch der Kläger. Nimm ihn mit. Doch stirbt der Hauptmann zuerst. Der Krieger Du willst mich mit ihm töten lassen? Holofernes Weil du mir zu keck bist. Um euch zu versuchen, ließ ich das Gebot ausgehen. Wollt' ich deinesgleichen die Klage über eure Hauptleute gestatten: wer sicherte mich vor den Beschwerden der Hauptleute! Der Krieger Deinetwegen verschont' ich das Mädchen; dir wollt' ich sie zuführen. Holofernes Wenn der Bettler eine Krone findet, so weiß er freilich, daß sie dem König gehört. Der König dankt ihm nicht lange, wenn er sie bringt. Doch, ich will dir deinen guten Willen lohnen, denn ich bin heut morgen gnädig. Du magst dich in meinem besten Wein betrinken, bevor man dich tötet! Der Krieger Erbarmen! Erbarmen! Holofernes Dort steht ein Wölkchen am Himmel! Es hat Ähnlichkeit mit einem Elefanten. Wenn der Wind diesen Elefant in ein Lamm verwandelt, während man fünf zählt, sollst du frei ausgehen! Das geschieht zuweilen. Diesmal geschah's nicht! Fort!

(Der Soldat wird von den Reisigen abgeführt in den Hintergrund) Holofernes

(zu einem der Hauptleute) Laß die Kamele zäumen! Hauptmann Es ist bereits geschehen. Holofernes Hatt' ich's denn schon befohlen? Hauptmann Nein, aber ich durfte erwarten, daß du's gleich befehlen würdest. Holofernes Wer bist du, daß du wagst, mir meine Gedanken aus dem Kopfe zu stehlen? Ich will es nicht, dies zudringliche, zuvorkommende Wesen. Mein Wille ist die Eins und euer Tun die Zwei, nicht umgekehrt. Merk' dir das! Hauptmann Verzeihung! Holofernes

(allein) Das ist die Kunst, sich nicht auslernen zu lassen, ewig ein Geheimnis zu bleiben! Das Wasser versteht diese Kunst nicht; man setzte dem Meer einen Damm und grub dem Fluß ein Bett. Das Feuer versteht sie auch nicht; es ist so weit heruntergekommen, daß die Küchenjungen seine Natur erforscht haben, und nun muß es jedem Lump den Kohl gar machen. Nicht einmal die Sonne versteht sie; man hat ihr ihre Bahnen abgelauscht, und Schuster und Schneider messen nach ihrem Schatten die Zeit ab. Aber ich versteh' sie. Da lauern sie um mich herum und gucken in die Ritzen und Spalten meiner Seele hinein und haschen jedes meiner Worte auf und suchen meine Launen und Gelüste in einen Kalender zu bringen, wie Wetter und Wind. Doch mein Heute paßt selten zum Gestern, ich mache den einen Tag nicht zum Affen des andern, mir gefällt ein Ding nicht darum gleich ewig, weil es mir einmal gefiel! Da verrechnen sie sich denn alle Augenblick' und entsetzen sich, wenn ich mich in dem Wein, in dem ich mich zur Nacht noch betrank, am Morgen nicht einmal mehr waschen will. Ha, es kommt mir unter all dem blöden Volk vor, als ob ich allein auf der Welt bin, als ob, wie ich in meinen Arm hineinschneiden muß, wenn er sich selbst fühlen soll, ich ebenso auch diese Würmer aus ihrem dicken Schlaf nur dadurch zum Bewußtsein wecken kann, daß ich sie zermalme. Hätt' ich doch nur einen Feind, nur einen , der mir gegenüberzutreten wagte! So gewiß ich ihn zerfleischen würde, wenn ich ihn nach heißem Kampf und selbst aus allen Adern blutend in den Staub geworfen hätte, so gewiß würd' ich ihn küssen, wenn er erschiene! Und wenn mein eigner Sohn das täte – ich habe einen, aber ich kenn' ihn nicht; die tückische Äthiopierin, die mir ihn gebar, hat ihn entführt –: mir wär's recht, micht mit ihm zu messen und von ihm zu erfahren, wer mehr vermag, ich oder er! Nebukadnezar ist leider nichts mehr als eine hochmütige Zahl, die sich dadurch die Zeit vertreibt, daß sie sich ewig mit sich selbst multipliziert. Wenn ich mich und Assyrien abziehe, so bleibt nichts übrig als eine mit Fett ausgestopfte Menschenhaut. Ich will ihm die Welt unterwerfen, und wenn er sie hat, will ich sie ihm wieder abnehmen! Man berechnet sogar seinen Tod, man legt dieses Feuer an wie jedes andre. Ein Hauptmann Von unserm großen König trifft soeben ein Bote ein. Holofernes Führe ihn augenblicklich zu mir.

VorschaukapitelPart 3Vorschau

(Nach einer langen Pause) Sechs Monate war ich sein Weib – er hat mich nie berührt. Mirza Und – ? Judith Wir gingen so eins neben dem andern hin, wir fühlten, daß wir zueinander gehörten, aber es war, als ob etwas zwischen uns stände, etwas Dunkles, Unbekanntes. Zuweilen ruhte sein Auge mit einem Ausdruck auf mir, der mich schaudern machte; ich hätte ihn in einem solchen Moment erwürgen können, aus Angst, aus Notwehr; sein Blick bohrte wie ein Giftpfeil in mich hinein. Du weißt, es war vor drei Jahren in der Gerstenernte, da kam er krank vom Felde zurück und lag nach drittehalb Tagen im Sterben. Mir war's, als wollt' er sich mit einem Raub an meinem Innersten davonschleichen; ich haßte ihn, seiner Krankheit wegen, mir schien's, als ob er mich mit seinem Tode wie mit einem Frevel bedrohte. Er darf nicht sterben – rief's in meiner Brust – er darf sein Geheimnis nicht mit ins Grab hinunternehmen, du mußt Mut fassen und ihn endlich fragen. "Manasses", sprach ich und beugte mich über ihn, "was war das in unsrer Hochzeitsnacht?" – Sein dunkles Auge war schon zugefallen, er schlug es mühsam wieder auf, ich schauderte, denn er schien sich aus seinem Leibe wie aus einem Sarge zu erheben. Er sah mich lange an, dann sagte er: "Ja, ja, ja, jetzt darf ich's dir sagen, du" – – Aber schnell, als ob ich's nimmermehr wissen dürfte, trat der Tod zwischen mich und ihn und verschloß seinen Mund auf ewig.

(Nach einem großen Stillschweigen) Sag', Mirza, muß ich nicht selbst wahnsinnig werden, wenn ich aufhöre, Manasses für wahnsinnig zu halten? Mirza Ich schaudere. Judith Du hast oft gesehen, daß ich manchmal, wenn ich still am Webstuhl oder bei sonst einer Arbeit zu sitzen scheine, plötzlich ganz zusammenfalle und zu beten anfange. Man hat mich deswegen fromm und gottesfürchtig genannt. Ich sage dir, Mirza, wenn ich das tue, so geschieht's, weil ich mich vor meinen Gedanken nicht mehr zu retten weiß. Mein Gebet ist dann ein Untertauchen in Gott, es ist nur eine andere Art von Selbstmord, ich springe in den Ewigen hinein, wie Verzweifelnde in ein tiefes Wasser – – Mirza

(mit Gewalt ablenkend) Du solltest lieber in solchen Augenblicken vor einen Spiegel treten. Vor dem Glanz deiner Jugend und Schönheit würden die Nachtgespenster scheu und geblendet entweichen. Judith Ha, Törin, kennst du die Frucht, die sich selber essen kann? Du wärest besser nicht jung und nicht schön, wenn du es für dich allein sein mußt. Ein Weib ist ein Nichts; nur durch den Mann kann sie etwas werden; sie kann Mutter durch ihn werden. Das Kind, das sie gebiert, ist der einzige Dank, den sie der Natur für ihr Dasein darbringen kann. Unselig sind die Unfruchtbaren; doppelt unselig bin ich, die ich nicht Jungfrau bin und auch nicht Weib! Mirza Wer verbietet's dir, auch für andere, auch für einen geliebten Mann jung und schön zu sein? Hast du nicht unter den Edelsten die Wahl? Judith

(sehr ernst) Du hast mich in nichts verstanden. Meine Schönheit ist die der Tollkirsche; ihr Genuß bringt Wahnsinn und Tod! Ephraim

(tritt hastig herein) Ha, ihr seid so ruhig, und Holofernes steht vor der Stadt! Mirza So sei Gott uns gnädig! Ephraim Wahrlich, Judith, wenn du gesehen hättest, was ich sah, du würdest zittern. Man möchte schwören, alles, was Furcht und Schrecken einflößen kann, sei im Solde des Heiden. Diese Menge von Kamelen und Rossen, von Wagen und Mauerbrechern! Ein Glück, daß Wälle und Tore keine Augen haben! Sie würden vor Angst einstürzen, wenn sie all den Greuel erblicken könnten! Judith Ich glaube, du sahest mehr wie andere. Ephraim Ich sage dir, Judith, es gibt keinen in ganz Bethulien, der jetzt nicht aussieht, als ob er das Fieber hätte. Du scheinst wenig vom Holofernes zu wissen; ich weiß um so mehr von ihm. Jedes Wort aus seinem Wort ist ein reißendes Tier. Wenn es des Abends dunkel wird – – Judith So läßt er Lichter anzünden. Ephraim Das tun wir, ich und du! Er läßt Dörfer und Städte in Brand stecken und sagt: "Dies sind meine Fackeln! Ich hab' sie billiger wie andere." Und er meint sehr gnädig zu sein, wenn er bei der Glut einer und derselben Stadt sein Schwert putzen und seinen Braten schmoren läßt. Als er Bethulien erblickte, soll er gelacht und seinen Koch spöttisch gefragt haben: "Meinst du, daß du ein Straußenei dabei rösten kannst?" Judith Ich möcht ihn sehen!

Inhaltsverzeichnis

In dieser Ausgabe

  1. 01Part 1
  2. 02Part 2
  3. 03Part 3
  4. 04Part 4
  5. 05Part 5
  6. 06Part 6
  7. 07Part 7
  8. 08Part 8
  9. 09Part 9
  10. 10Part 10
  11. 11Part 11
  12. 12Part 12
  13. 13Part 13
  14. 14Part 14
  15. 15Part 15
  16. 16Part 16

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