
ドイツ語 エディション
文学
Der Trotzkopf
ドイツ語 BooksWhale エディション · Emmy von Rhoden
Ein deutschsprachiger Klassiker über Mädchenroman, Erziehung, Eigenwillen, Familie, Reifung und Selbstbeherrschung.
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本の紹介
Der Trotzkopf
Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden ist ein gemeinfreies Originalwerk über Mädchenroman, Erziehung, Eigenwillen, Familie, Reifung und Selbstbeherrschung. Diese deutsche Ausgabe bietet den Text in klarer Lesefassung für Online-Lektüre, EPUB und PDF.
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Emmy von Rhoden starb 1885, und Der Trotzkopf erschien 1885. Diese Daten stützen die Gemeinfreiheit dieser deutschen Originalausgabe.
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Der Trotzkopf
Emmy von Rhoden
Eine Pensionsgeschichte
für
erwachsene Mädchen
von
Emmy von Rhoden.
39. Auflage.
Illustriert von _August Mandlick_.
Stuttgart _Verlag von Gustav Weise._
Druck von Munz & Geiger, Stuttgart.
プレビュー章VORWORTプレビュー
zur zweiten Auflage.
Die zweite Auflage dieses Buches ist der ersten in kürzerer Frist als der eines Jahres gefolgt. Sie ist mit dem Bilde der Verfasserin geschmückt, damit die jugendlichen Leserinnen auch die Züge derjenigen kennen und lieben lernen, die ihnen dies schöne Vermächtnis hinterlassen hat. Sie hat diese Liebe reich verdient; sie hat dieselbe im Leben bei all denen, die ihr edles Herz kannten, im vollsten Maße genossen und sich weit über das Grab hinaus gesichert.
Emmy von Rhoden war das Pseudonym der zu früh dahingegangenen Gattin eines unsrer beliebtesten Schriftsteller, meines Freundes Friedrich Friedrich. Mir selbst und den Meinen war die Verfasserin eine teure Freundin, deren schriftstellerisches Debüt ich mit wärmstem Interesse begleitete. Als sie ihre ersten, für ein jüngeres Alter berechneten Jugendschriften (»_Das Musikantenkind_«, eine Erzählung für Kinder von 11–14 Jahren, und »_Lenchen Braun_«, eine Weihnachtsgeschichte für Kinder von 10–12 Jahren) veröffentlichte und damit schnell litterarisches Aufsehen und nachhaltige Freude in den empfänglichen Gemütern der Kinderwelt erregte, hatte Emmy Friedrich Friedrich aus Bescheidenheit das Pseudonym Emmy von Rhoden gewählt. Jetzt hat der Tod den Schleier der Pseudonymität gelüftet.
Es ist mir ein Herzensbedürfnis, den Wunsch meines tiefgebeugten Freundes zu erfüllen, der aus leichtbegreiflichen Gründen es nicht über sich vermochte, der zweiten Auflage des »Trotzkopf« ein Vorwort zu geben. Er war der Meinung, daß ich, der ich die Unvergeßliche in ihrer liebenswürdigen menschlichen und schriftstellerischen Eigenart genau kannte, ein charakterisierendes Einführungswort der neuen Auflage finden würde. Nun aber, da ich das innerliche Wesen dieser seltenen Frau in Worte kleiden soll, fühle ich die ganze Schwere dieser Aufgabe. Soll ich von der Gemütstiefe reden, mit welcher die Verewigte das Wesen der Jugend erfaßte; von dem innigen Verständnis, welches sie den Eigentümlichkeiten einer jungen Mädchenseele entgegenbrachte; von der feinen Beobachtung des jugendlichen Gebarens; von der farbenfrischen Erzählerkunst, mit welcher sie vor dem seelischen Ohr des Lesers auch die zartesten Saiten der jugendlichen Empfindung erklingen ließ?
Wer einen Ueberblick über die neueste Unterhaltungslitteratur für die Jugend gewann, in welcher sich allerlei Unnatur und Tendenz aufdringlich breit macht, wird die großen Vorzüge erkennen, welche den »Trotzkopf« zu einer echten und wahren Jugendschrift machen. Diese Erzählung ist natürlich frisch, unterhaltend und spannend, und was schwerer als dies alles wiegt: sie ist psychologisch wahr! Mit glücklichem Takt hat die Verfasserin alles rein Belehrende, alles Pedantische und unnatürlich Prüde vermieden. Sie erzählt mit ungekünstelter Natürlichkeit, wie ein junges, ungebändigtes Menschenkind durch das Leben selbst erzogen wird. Deshalb wirkt dies Buch auch im besten Sinne erziehend. Eine Erzählung, welche die jugendlichen Gemüter nicht fesselt und packt, bleibt wirkungslos und wenn tausend weise Lehren in dieselbe hineingestreut sind, denn diese sind nur graue Theorien, während das Grün des goldenen Lebensbaumes nur aus dem Leben selbst emporwächst.
Und so möge dies anziehende, von der Sonne der Phantasie beglänzte Werk, das auf innerlichster Lebenserfahrung aufgebaut ist, seinen Weg weiter gehen zur Freude der gern angeregten Jugend! Es ist der Segen aller guten und edlen Naturen, daß ihre Schöpfungen auf viele Generationen hinaus wirken. Des alten Sebastian Frank Wort mag sich auch an dieser Jugendschrift als wahr erweisen: »Das aber ist der Bücher rechter einiger Gebrauch, daß wir darinnen ein Zeugnis unsres Herzens sehen.«
_Berlin_, Oktober 1885. *Franz Hirsch.*
»Papa, Diana hat Junge!«
Mit diesen Worten trat ungestüm ein junges, schlankes Mädchen von fünfzehn Jahren in das Zimmer, in welchem sich außer dem Angeredeten, dessen Frau und dem Prediger des Ortes, noch Besuch aus der Nachbarschaft, ein Herr von Schäffer mit Frau und seinem erwachsenen Sohne, befand.
Alles lachte und wandte sich dem kleinen Backfische zu, der ohne jede
プレビュー章BEMERKUNGEN ZUR TEXTGESTALTプレビュー
Die Originalausgabe ist in Fraktur gesetzt. In Antiqua gesetzt sind in ihr römische Zahlen (in der elektronischen Fassung ohne Hervorhebung wiedergegeben) und einzelne Wörter aus fremden Sprachen, hier durch Unterstrich (_) gekennzeichnet, ebenso wie gesperrt gesetzte Passagen.
Korrektur von offensichtlichen Druckfehlern:
Seite 38: Anführungszeichen ergänzt hinter »nicht,«
Seite 61: erste Zeile ausgefallen, ergänzt nach 28. Auflage (»Grüße
nur alle, du einziger Herzenspapa, auch die«)
Seite 70: doppeltes in einfaches Anführungszeichen geändert vor und
nach »Ich kann nicht,«
Seite 133: Anführungszeichen ergänzt hinter »Lubauer.«
Seite 137: Anführungszeichen ergänzt hinter »Macket.«
Seite 153: Punkt ergänzt hinter »solle«
Seite 159: Anführungszeichen ergänzt vor »Mein« und hinter
»Breitner.«
Seite 191: Anführungszeichen ergänzt vor »aber«
Seite 237: Punkt ergänzt hinter »langweilig«
Seite 250: doppeltes in einfaches Anführungszeichen geändert hinter
»will.« und »Nellie?«
Seite 252: öffnendes in schließendes Anführungszeichen geändert
hinter »gefunden!«
Seite 262: »Auge« geändert in »Augen«
Seite 265: »Kurt« geändert in »Curt« (zweimal)
目次
このエディションの内容
- 01Full text
- 02VORWORT
- 03BEMERKUNGEN ZUR TEXTGESTALT