ドイツ語 エディション
文学
Frühlings Erwachen
ドイツ語 BooksWhale エディション · Frank Wedekind
Ein Drama über Jugend, Sexualität, Schweigen, Schule und die zerstörerische Moral der Erwachsenen.
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本の紹介
Frühlings Erwachen
Frühlings Erwachen zeigt Jugendliche, die zwischen körperlichem Erwachen, religiöser Furcht, schulischem Druck und elterlichem Schweigen allein bleiben. Wedekinds Drama greift Bildung, Sexualmoral, Selbstmord, Schuld und Autorität mit einer bis heute scharfen Bühnenenergie an.
BooksWhale エディション
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Frank Wedekind starb 1918, und Frühlings Erwachen erschien 1891. Diese Daten stützen den Gemeinfreiheitsstatus des deutschen Originaltextes dieser Ausgabe.
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Frühlings Erwachen
プレビュー章Erster Aktプレビュー
Erster Akt
プレビュー章Erste Szeneプレビュー
Wohnzimmer
=Wendla=
Warum hast du mir das Kleid so lang gemacht, Mutter?
=Frau Bergmann=
Du wirst vierzehn Jahr heute!
=Wendla=
Hätt’ ich gewußt, daß du mir das Kleid so lang machen werdest, ich wäre lieber nicht vierzehn geworden.
=Frau Bergmann=
Das Kleid ist nicht zu lang, Wendla. Was willst du denn! Kann ich dafür, daß mein Kind mit jedem Frühjahr wieder zwei Zoll größer ist. Du darfst doch als ausgewachsenes Mädchen nicht in Prinzeßkleidchen einhergehen.
=Wendla=
Jedenfalls steht mir mein Prinzeßkleidchen besser als diese Nachtschlumpe. -- Laß mich’s noch einmal tragen, Mutter! Nur noch den Sommer lang. Ob ich nun vierzehn zähle oder fünfzehn, dies Bußgewand wird mir immer noch recht sein. -- Heben wir’s auf bis zu meinem nächsten Geburtstag; jetzt würd’ ich doch nur die Litze heruntertreten.
=Frau Bergmann=
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich würde dich ja gerne so behalten, Kind, wie du gerade bist. Andere Mädchen sind stakig und plump in deinem Alter. Du bist das Gegenteil. -- Wer weiß, wie du sein wirst, wenn sich die andern entwickelt haben.
=Wendla=
Wer weiß -- vielleicht werde ich nicht mehr sein.
=Frau Bergmann=
Kind, Kind, wie kommst du auf die Gedanken!
=Wendla=
Nicht, liebe Mutter; nicht traurig sein!
=Frau Bergmann= (sie küssend)
Mein einziges Herzblatt!
=Wendla=
Sie kommen mir so des abends, wenn ich nicht einschlafe. Mir ist gar nicht traurig dabei, und ich weiß, daß ich dann um so besser schlafe. -- Ist es sündhaft, Mutter, über derlei zu sinnen?
=Frau Bergmann=
Geh’ denn und häng’ das Bußgewand in den Schrank! Zieh’ in Gottes Namen dein Prinzeßkleidchen wieder an! -- Ich werde dir gelegentlich eine Handbreit Volants unten ansetzen.
=Wendla=
(das Kleid in Schrank hängend)
Nein, da möcht’ ich schon lieber gleich vollends zwanzig sein ...!
=Frau Bergmann=
Wenn du nur nicht zu kalt hast! -- Das Kleidchen war dir ja seinerzeit reichlich lang; aber ...
=Wendla=
Jetzt, wo der Sommer kommt? -- O Mutter, in den Kniekehlen bekommt man auch als Kind keine Diphtheritis! Wer wird so kleinmütig sein. In meinen Jahren friert man noch nicht -- am wenigsten an die Beine. Wär’s etwa besser, wenn ich zu heiß hätte, Mutter? -- Dank’ es dem lieben Gott, wenn sich dein Herzblatt nicht eines morgens die Ärmel wegstutzt und dir so zwischen Licht abends ohne Schuhe und Strümpfe entgegentritt! -- Wenn ich mein Bußgewand trage, kleide ich mich darunter wie eine Elfenkönigin ... Nicht schelten, Mütterchen! Es sieht’s dann ja niemand mehr.
目次
このエディションの内容
- 01Full text
- 02Erster Akt
- 03Erste Szene
- 04Zweite Szene
- 05Dritte Szene
- 06Vierte Szene
- 07Fünfte Szene
- 08Zweiter Akt
- 09Erste Szene
- 10Zweite Szene
- 11Dritte Szene
- 12Vierte Szene
- 13Fünfte Szene
- 14Sechste Szene
- 15Siebente Szene
- 16O! -- O!_
- 17Dritter Akt
- 18Erste Szene
- 19Zweite Szene
- 20Dritte Szene
- 21Vierte Szene
- 22Fünfte Szene
- 23Sechste Szene
- 24Siebente Szene