ドイツ語 エディション
文学
Iphigenie auf Tauris
ドイツ語 BooksWhale エディション · Johann Wolfgang von Goethe
Goethes klassisches Drama über Humanität, Wahrheit, Geschwisterbindung und Befreiung ohne Gewalt.
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本の紹介
Iphigenie auf Tauris
Iphigenie auf Tauris verwandelt den antiken Stoff um Iphigenie, Orest und Thoas in ein Drama der Humanität. Goethe stellt nicht List oder Rache, sondern Wahrheit, Vertrauen und moralische Selbstbeherrschung ins Zentrum seiner Weimarer Klassik.
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Johann Wolfgang von Goethe died in 1832, and Iphigenie auf Tauris was published in its classical verse form in 1787. These dates support the public-domain basis for the German source text used in this edition.
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Iphigenie auf Tauris
Iphigenie auf Tauris.
Ein Schauspiel.
Johann Wolfgang von Goethe
Personen:
Iphigenie.
Thoas, König der Taurier.
Orest.
Pylades.
Arkas.
--
Schauplatz: Hain vor Dianens Tempel
プレビュー章Erster Aufzug.プレビュー
Erster Aufzug.
プレビュー章Erster Auftritt.プレビュー
Iphigenie.
Heraus in eure Schatten, rege Wipfel
Des alten, heil'gen, dichtbelaubten Haines,
Wie in der Göttin stilles Heiligthum
Tret' ich noch jetzt mit schauderndem Gefühl,
Als wenn ich sie zum erstenmal beträte,
Und es gewöhnt sich nicht mein Geist hierher.
So manches Jahr bewahrt mich hier verborgen
Ein hoher Wille, dem ich mich ergebe;
Doch immer bin ich, wie im ersten, fremd.
Denn ach mich trennt das Meer von den Geliebten,
Und an dem Ufer steh' ich lange Tage
Das Land der Griechen mit der Seele suchend;
Und gegen meine Seufzer bringt die Welle
Nur dumpfe Töne brausend mir herüber.
Weh dem, der fern von Eltern und Geschwistern
Ein einsam Leben führt! Ihm zehrt der Gram
Das nächste Glück vor seinen Lippen weg,
Ihm schwärmen abwärts immer die Gedanken
Nach seines Vaters Hallen, wo die Sonne
Zuerst den Himmel vor ihm aufschloss, wo
Sich Mitgeborne spielend fest und fester
Mit sanften Banden an einander knüpften,
Ich rechte mit den Göttern nicht; allein
Der Frauen Zustand ist beklagenswerth.
Zu Haus und in dem Kriege herrscht der Mann
Und in der Fremde weiß er sich zu helfen.
Ihn freuet der Besitz; ihn krönt der Sieg!
Ein ehrenvoller Tod ist ihm bereitet.
Wie eng-gebunden ist des Weibes Glück!
Schon einem rauhen Gatten zu gehorchen,
Ist Pflicht und Trost; wie elend, wenn sie gar
Ein feindlich Schicksal in die Ferne treibt!
So hält mich Thoas hier, ein edler Mann,
In ernsten, heil'gen Sklavenbanden fest.
O wie beschämt gesteh' ich, daß ich dir
Mit stillem Widerwillen diene, Göttin,
Dir meiner Retterin! Mein Leben sollte
Zu freiem Dienste dir gewidmet sein.
Auch hab' ich stets auf dich gehofft und hoffe
Noch jetzt auf dich, Diana, die du mich,
Des größten Königes verstoßne Tochter,
In deinen heil'gen sanften Arm genommen.
Ja, Tochter Zeus, wenn du den hohen Mann,
Den du, die Tochter fordernd, ängstigtest,
Wenn du den göttergleichen Agamemnon,
Der dir sein Liebstes zum Altare brachte,
Von Troja's umgewandten Mauern rühmlich
Nach seinem Vaterland zurück begleitet,
Die Gattin ihm, Elektren und den Sohn,
Die schönen Schätze, wohl erhalten hast;
So gib auch mich den Meinen endlich wieder,
Und rette mich, die du vom Tod errettet,
Auch von dem Leben hier, dem zweiten Tode!
目次
このエディションの内容
- 01Full text
- 02Erster Aufzug.
- 03Erster Auftritt.
- 04Zweiter Auftritt.
- 05Dritter Auftritt.
- 06Vierter Auftritt.
- 07Zweiter Aufzug.
- 08Erster Auftritt.
- 09Zweiter Auftritt.
- 10Dritter Aufzug.
- 11Erster Auftritt.
- 12Zweiter Auftritt.
- 13Dritter Auftritt.
- 14Vierter Aufzug.
- 15Erster Auftritt.
- 16Zweiter Auftritt.
- 17Dritter Auftritt.
- 18Vierter Auftritt.
- 19Fünfter Auftritt.
- 20Fünfter Aufzug.
- 21Erster Auftritt.
- 22Zweiter Auftritt.
- 23Dritter Auftritt.
- 24Vierter Auftritt.
- 25Fünfter Auftritt.