
ドイツ語 エディション
哲学
Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
ドイツ語 BooksWhale エディション · Immanuel Kant
Kant untersucht Geisterberichte und metaphysische Spekulationen und fragt, wo begründete Erkenntnis endet und bloße Vorstellung beginnt.
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本の紹介
Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
Immanuel Kant nimmt Berichte über Geister und die Schriften Swedenborgs zum Anlass einer kritischen Prüfung metaphysischer Ansprüche. Satirische Bemerkungen wechseln mit Überlegungen zu Erfahrung, Vernunft und den Grenzen menschlicher Erkenntnis. Die deutsche Schrift macht sichtbar, wie leicht sich spekulative Systeme von überprüfbaren Gründen entfernen und welche Schwierigkeiten aus dem Wunsch nach Wissen über eine unsichtbare Welt entstehen.
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Immanuel Kant starb 1804. Grundlage ist der gemeinfreie deutsche Originaltext aus Project Gutenberg; spätere editorische Zusätze und Abbildungen sind von dieser Rechtegrundlage nicht umfasst.
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Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
Immanuel Kant
プレビュー章Ein Vorbericht, der sehr wenig vor die Ausführung verspricht.プレビュー
Das Schattenreich ist das Paradies der Phantasten. Hier finden sie ein unbegrenztes Land, wo sie sich nach Belieben anbauen können. Hypochondrische Dünste, Ammenmärchen und Klosterwunder lassen es ihnen an Bauzeug nicht ermangeln. Die Philosophen zeichnen den Grundriß und ändern ihn wiederum oder verwerfen ihn, wie ihre Gewohnheit ist. Nur das heilige Rom hat daselbst einträgliche Provinzen; die zwei Kronen des unsichtbaren Reichs stützen die dritte, als das hinfällige Diadem seiner irdischen Hoheit, und die Schlüssel, welche die beide Pforten der andern Welt auftun, öffnen zugleich sympathetisch die Kasten der gegenwärtigen. Dergleichen Rechtsame des Geisterreichs, insofern es durch die Gründe der Staatsklugheit bewiesen ist, erheben sich weit über alle ohnmächtige Einwürfe der Schulweisen, und ihr Gebrauch oder Mißbrauch ist schon zu ehrwürdig, als daß er sich einer so verworfenen Prüfung auszusetzen nötig hätte. Allein die gemeine Erzählungen, die so viel Glauben finden und wenigstens so schlecht bestritten sind, weswegen laufen die so ungenützt oder ungeahndet umher und schleichen sich selbst in die Lehrverfassungen ein, ob sie gleich den Beweis vom Vorteil hergenommen (argumentum ab utili) nicht vor sich haben, welcher der überzeugendste unter allen ist? Welcher Philosoph hat nicht einmal zwischen den Beteurungen eines vernünftigen und fest überredeten Augenzeugen und der inneren Gegenwehr eines unüberwindlichen Zweifels die einfältigste Figur gemacht, die man sich vorstellen kann? Soll er die Richtigkeit aller solcher Geistererscheinungen gänzlich ableugnen? Was kann er vor Gründe anführen, sie zu widerlegen?
Soll er auch nur eine einzige dieser Erzählungen als wahrscheinlich einräumen? Wie wichtig wäre ein solches Geständnis, und in welche erstaunliche Folgen sieht man hinaus, wenn auch nur eine solche Begebenheit als bewiesen vorausgesetzet werden könnte! Es ist wohl noch ein dritter Fall übrig, nämlich sich mit dergleichen vorwitzigen oder müßigen Fragen gar nicht zu bemengen und sich an das Nützliche zu halten. Weil dieser Anschlag aber vernünftig ist, so ist er jederzeit von gründlichen Gelehrten durch die Mehrheit der Stimmen verworfen worden.
Da es ebensowohl ein dummes Vorurteil ist, von vielem, das mit einigem Schein der Wahrheit erzählt wird, ohne Grund nichts zu glauben, als von dem, was das gemeine Gerüchte sagt, ohne Prüfung alles zu glauben, so ließ sich der Verfasser dieser Schrift, um dem ersten Vorurteile auszuweichen, zum Teil von dem letzteren fortschleppen. Er bekennet mit einer gewissen Demütigung, daß er so treuherzig war, der Wahrheit einiger Erzählungen von der erwähnten Art nachzuspüren. Er fand – – – wie gemeiniglich, wo man nichts zu suchen hat – – – er fand nichts. Nun ist dieses wohl an sich selbst schon eine hinlängliche Ursache, ein Buch zu schreiben; allein es kam noch dasjenige hinzu, was bescheidenen Verfassern schon mehrmalen Bücher abgedrungen hat, das ungestüme Anhalten bekannter und unbekannter Freunde. Überdem war ein großes Werk gekauft und, welches noch schlimmer ist, gelesen worden, und diese Mühe sollte nicht verloren sein. Daraus entstand nun die gegenwärtige Abhandlung, welche, wie man sich schmeichelt, den Leser nach der Beschaffenheit der Sache völlig befriedigen soll, indem er das Vornehmste nicht verstehen, das andere nicht glauben, das übrige aber belachen wird.
プレビュー章Der erste Teil, welcher dogmatisch ist.プレビュー
Der erste Teil, welcher dogmatisch ist.
目次
このエディションの内容
- 01Full text
- 02Ein Vorbericht, der sehr wenig vor die Ausführung verspricht.
- 03Der erste Teil, welcher dogmatisch ist.
- 04Erstes Hauptstück. Ein verwickelter metaphysischer Knoten, den man nach Belieben auflösen oder abhauen kann.
- 05Zweites Hauptstück. Ein Fragment der geheimen Philosophie, die Gemeinschaft mit der Geisterwelt zu eröffnen.
- 06Drittes Hauptstück. Antikabbala. Ein Fragment der gemeinen Philosophie, die Gemeinschaft mit der Geisterwelt aufzuheben.
- 07Viertes Hauptstück. Theoretischer Schluß aus den gesamten Betrachtungen des ersten Teils.
- 08Der zweite Teil, welcher historisch ist.
- 09Erstes Hauptstück. Eine Erzählung, deren Wahrheit der beliebigen Erkundigung des Lesers empfohlen wird.
- 10Zweites Hauptstück. Ekstatische Reise eines Schwärmers durch die Geisterwelt.
- 11Drittes Hauptstück. Praktischer Schluß aus der ganzen Abhandlung.