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Literatura
Das Nibelungenlied
Edição BooksWhale em alemão por Anônimo
Ein mittelalterliches deutsches Heldenepos über Siegfried, Kriemhild, Verrat, Rache, Hofkultur und Untergang.
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Introdução do livro
Das Nibelungenlied
Das Nibelungenlied gehört zu den zentralen Werken der deutschen Literatur des Mittelalters. Das Epos erzählt von Siegfrieds Stärke und Tod, Kriemhilds Leid, höfischer Ehre, politischer Bindung, Gewalt, Rache und dem tragischen Untergang der Burgunden.
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Das Nibelungenlied ist ein mittelalterliches Werk aus der Zeit um 1200; sein Alter und die anonyme Überlieferung stützen die Gemeinfreiheit des deutschen Originaltexts dieser Ausgabe.
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Das Nibelungenlied
Anonym
Uebersetzt
von
Capítulo de préviaKARL SIMROCKPrévia
KARL SIMROCK
Capítulo de préviaVorrede.Prévia
Den Vorwurf, der meinen Uebersetzungen aus dem Mittelhochdeutschen, der Nibelungen namentlich, gemacht worden ist, als hätten sie den Originalen Abbruch gethan, könnte ich mir schon gefallen laßen, denn sie müsten sie, wenn er begründet sein sollte, übertroffen haben. Leider vermag das keine Uebersetzung, und so werde ich mich statt jenes schmeichelhaften Tadels mit dem bescheidenen Lobe begnügen müßen, Unzählige, und vielleicht den Ankläger selbst, den Originalen zugeführt zu haben. Daß dieß Uebersetzungen, und zwar besonders solche thun, die Zeile für Zeile, gleichsam Wort für Wort übertragen, ist Goethes Ausspruch, auf den ich mich schon im Freidank S. XIII. berufen durfte. "Sie erregen," sagt der Altmeister, "eine unwiderstehliche Sehnsucht nach dem Original." Weil aber immer etwas hangen bleibt, will ich, die Anklage ganz aus dem Felde zu schlagen, diese Sehnsucht zu befriedigen helfen, indem ich das Original neben die Uebersetzung stelle.
Ueber den Schaden, welchen Uebersetzungen anrichten könnten, (seht was ein storch den foeten schade, noch minre schaden hânt si mîn), habe ich mich in der Vorrede zur 1. Aufl. mit stärkern Worten ausgesprochen als ich es hier nach dem Spruche de mortuis nil nisi bene dürfte. Ich laße aber diese frühe Vorrede auch aus andern Gründen wieder abdrucken, muß indes bemerken, daß ich jetzt nicht mehr drei, sondern vier Hebungen im ersten Halbvers annehme. Ferner laß ich, weil darin zweier in der "Einleitung" mitgetheilter Gedichte und einer "Weihe" gedacht ist, auch diese folgen; ja vielleicht wird es mir nicht verdacht, wenn ich auch die Erwiederung Fouqués, an welchen jene "Weihe" gerichtet war, aus dem Gesellschafter, 1827 Nr. 85 (28. Mai) einrücke.
Um das Auge nicht zu beleidigen, geb ich Urschrift und Uebersetzung mit der gleichen Schrift, die mir, nachdem einige Zeichen hinzugekommen sind, auch für das Mittelhochdeutsche die geeignete scheint. Das
Neuhochdeutsche anlangend, so hat Jacob Grimm, der sich in einem Briefe an F. Pfeiffer beschwert, daß er nicht einmal das ß, wo es organisch ist, durchzusetzen vermocht habe, dieß durch den Gebrauch der runden
Schrift, die man ausschließlich lateinisch zu nennen pflegt, als ob die eckige nicht den gleichen Ursprung hätte, selber verwirkt, denn diese Schrift hat kein ß, und nicht Jeder ist in der Lage, sich eins schnitzen zu laßen, ja er selber war es nicht immer. Sie hat eigentlich auch kein k und verführte J. Grimm selbst zu der ungeheuerlichen
Schreibung Cöln, was Zöln gesprochen werden müste, vergl. Cölibat, und also die Kölner, die sich ihrer bedienen, zu Zölnern und Sündern wider die deutsche Lautlehre macht. Für das Mittelhochdeutsche hat sie erst
Beneke und in den Nibelungen Lachmann durchgesetzt; jedoch hat Lachmann die Prachtausgabe seiner Zwanzig Lieder mit eigens dazu gegoßenen wunderschönen eckigen s.g. deutschen Lettern drucken laßen. Ich selbst habe sowohl im _Lesebuch_ als im _Wartburgkrieg_ zu der s.g. lateinischen greifen müßen, weil es da der Mühe nicht lohnte, für die
Umlaute des langen a und o sowie für das weichere z, das wir ß nennen und schreiben, eigene Zeichen (æ und oe und z) schnitzen und gießen zu laßen, wie das hier geschehen konnte.
Die Nebeneinanderstellung von Text und Original nöthigte zu genauerm Anschluß an das Original, das aber erst redigiert werden muste, denn ich konnte keiner der drei Faßungen (Recensionen), in denen das Gedicht vorliegt, ausschließlich vertrauen: keine bewahrt allein das Echte, ja in keiner sind alle Strophen vereinigt, durch deren Verbindung Original und Uebersetzung nun einige hundert Strophen mehr zählen als die Handschrift A, deren Text ich zwar zu Grunde legte, von dem ich aber unzählige Mal abgewichen bin, manchmal vielleicht ohne Noth, aber schwerlich je ohne Grund. Nur in gleichgültigen Fällen hab ich den Text vorgezogen, der sich am wohllautendsten übertragen ließ. So ist allerdings mein Text kein kritischer; aber er wird dem endgültig durch die Kritik herzustellenden in den meisten Fällen vorgearbeitet haben.
Sumário
Nesta edição
- 01Full text
- 02KARL SIMROCK
- 03Vorrede.
- 04Vorrede
- 05Einleitung.
- 06I.
- 07II.
- 08K. S.
- 09Erstes Abenteuer.
- 10Zweites Abenteuer.
- 11Drittes Abenteuer.
- 12Viertes Abenteuer.
- 13Fünftes Abenteuer.
- 14Sechstes Abenteuer.
- 15Siebentes Abenteuer.
- 16Achtes Abenteuer.
- 17Neuntes Abenteuer.
- 18Zehntes Abenteuer.
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