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文学

Auf schmalen Pfaden ins tiefe Nordland

德语 BooksWhale 版本 · Matsuo Bashō

原题: おくのほそ道

Eine deutsche Ausgabe von Bashōs klassischem Reisebericht über Wanderschaft, Vergänglichkeit und Dichtung.

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图书简介

Auf schmalen Pfaden ins tiefe Nordland

Auf schmalen Pfaden ins tiefe Nordland ist die deutschsprachige BooksWhale-Ausgabe von Matsuo Bashōs berühmtem japanischem Reisetagebuch おくのほそ道. Diese KI-unterstützte, menschlich geprüfte Übersetzung wurde auf Grundlage des gemeinfreien Originaltexts vorbereitet und ist zum Online-Lesen sowie als EPUB und PDF verfügbar.

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此版本为 BooksWhale 整理的 AI 辅助、人类复核译本,已从可读性、排版和一致性方面进行检查。

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Der japanische Originaltext ist gemeinfrei. Diese deutschsprachige BooksWhale-Ausgabe ist eine KI-unterstützte, menschlich geprüfte Übersetzung auf Grundlage des gemeinfreien Originaltexts.

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Der schmale Weg in das ferne Hinterland

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Oku no Hosomichi

Matsuo Bashō

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DIE AUFZEICHNUNGEN EINES DEM WETTER AUSGESETZTEN SKELETTS

Dem Beispiel des alten Priesters folgend, der angeblich Tausende von Meilen gereist sein soll, ohne sich um seine Vorräte zu kümmern, und dabei unter dem reinen Licht des Mondes einen Zustand vollkommener Ekstase erlangte, verließ ich im August des ersten Jahres von Jyōkyō mein verfallenes Haus am Fluss Sumida, begleitet vom Heulen des Herbstwindes.

Entschlossen zu fallen,

ein dem Wetter ausgesetztes Skelett –

ich kann nichts gegen den schmerzenden Wind tun,

der durch mein Herz weht.

Nach zehn Herbsten

in Edo zeigt mein Geist

zurück dorthin

als meine Heimat.

Ich überquerte das Sperrtor von Hakone an einem Regentag. Alle Berge waren tief hinter den Wolken verborgen.

Auf eine Weise

war es schön,

den Fuji nicht zu sehen

im nebligen Regen.

Auf dieser Reise begleitet mich ein junger Mann namens Chiri, der freundlicherweise die Stellung eines Dieners einnimmt und mir unterwegs nach besten Kräften hilft. Er ist ein Mensch von aufrichtiger Zuneigung und vertrauenswürdig genug, um ein Freund in der Not genannt zu werden.

Ich verließ das Haus meines Herrn

in Fukagawa

und ließ seinen Bashō-Baum

in der Obhut des Fuji.

Geschrieben von Chiri

Als ich am Fluss Fuji entlangwanderte, sah ich ein kleines Kind, kaum drei Jahre alt, das kläglich am Ufer weinte, offensichtlich von seinen Eltern zurückgelassen. Sie müssen gedacht haben, dass dieses Kind unfähig sei, durch das stürmische Wasser des Lebens zu fahren, das so wild strömt wie der reißende Fluss selbst, und dass sein Leben bestimmt war, noch kürzer zu sein als das des Morgenhaus. Das Kind wirkte auf mich so zerbrechlich wie die Blüten des Buschklees, die beim leisesten Wehen des Herbstwindes abfallen, und es war so bemitleidenswert, dass ich ihm das wenige Essen gab, das ich bei mir hatte.

Der alte Dichter,

der Affen ob ihres Schreiens bemitleidete –

was würde er sagen, wenn er

dieses Kind im Herbstwind weinen sähe?

Wie ist es nur dazu gekommen, dass dieses Kind in diesen Zustand vollkommenden Elends geraten ist? Liegt es an seiner Mutter, die ihn missachtete, oder an seinem Vater, der ihn verließ? Ach, mir scheint es, dass das unverschuldete Leiden dieses Kindes durch etwas weit Größeres und Gewaltigeres verursacht wurde – durch das, was man den unwiderstehlichen Willen des Himmels nennen könnte. Wenn es so ist, Kind, musst du deine Stimme zum Himmel erheben, und ich muss weiterziehen und dich zurücklassen.

An dem Tag, an dem ich den Fluss Ōi überqueren wollte, regnete es von morgens bis abends, und ich wurde durch den angeschwollenen Fluss aufgehalten.

Ein langer Regentag im Herbst –

meine Freunde in Edo

zählen vielleicht die Tage

und denken an uns am Fluss Ōi.

Geschrieben von Chiri

Eine Szene vor meinen Augen:

Hibiskusblüten

am Wegesrand,

eine nach der anderen verschwunden

im Maul eines Pferdes.

Ich reiste ein paar Meilen auf dem Rücken eines Pferdes, halb schlafend, mit der Peitsche an meiner Seite schwingend, ganz nach Art des chinesischen Dichters Toboku. Am Himmel hing schwach ein gealterter Mond, während der Fuß der Berge dunkel wie eine Höhle war. Es war noch etwas zu früh selbst für den ersten Hahnenschrei, doch meine Träume wurden plötzlich unterbrochen, als mein Pferd an den steilen Abhang von Sayo-no-nakayama gelangte.

Halb schlafend auf dem Pferd

sah ich wie im Traum

einen fernen Mond und einen Rauchfaden

für den Morgentee.

Ich fuhr nach Ise hinunter, wo ich zehn Tage bei einem Freund namens Fūbaku verbrachte. Ich besuchte das äußere Heiligtum von Ise an einem Abend kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Das erste Tor des Heiligtums stand im Schatten, und im Hintergrund schimmerten Lichter. Als ich dort stand und den Ohren das Rauschen der Kiefern auf fernen Bergen lieh, fühlte ich mich tief im Innersten meines Herzens bewegt.

目录

本版本内容

  1. 01Full text
  2. 02Oku no Hosomichi
  3. 03DIE AUFZEICHNUNGEN EINES DEM WETTER AUSGESETZTEN SKELETTS
  4. 04EIN BESUCH AM KASHIMA-SCHREIN
  5. 05DIE AUFZEICHNUNGEN EINER ABGENUTZTEN REISETASCHE
  6. 06EIN BESUCH IM DORF SARASHINA
  7. 07DIE ENGE STRASSE IN DEN TIEFEN NORDEN

Auf schmalen Pfaden ins tiefe Nordland

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