German Edition
Philosophy
Die Welt als Wille und Vorstellung
German BooksWhale Edition by Arthur Schopenhauer
Schopenhauers Hauptwerk über Vorstellung, Wille, Erkenntnis, Kunst, Leiden und die metaphysische Struktur der Welt.
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Book introduction
Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung entwickelt Schopenhauers zentrale Philosophie: Die erfahrbare Welt erscheint als Vorstellung, ihr inneres Wesen als Wille. Das Werk verbindet Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik, Ethik und Reflexion über Leiden, Mitleid und Verneinung des Willens. Es prägte Literatur, Musik, Psychologie und moderne Kulturkritik.
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Arthur Schopenhauer starb 1860; Die Welt als Wille und Vorstellung erschien zuerst 1819. Diese Daten stützen die Gemeinfreiheit dieser deutschen Originalausgabe.
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Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I
Titelseite
Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I
Arthur Schopenhauers sämtliche Werke in sechs Bänden.
Non multa.
Herausgegeben von Eduard Grisebach.
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Zweiter, mehrfach berichtigter Abdruck
Leipzig
Druck und Verlag von Philipp Reclam jun.
Erster Band.
Vier Bücher, nebst einem Anhange, der die Kritik der Kantischen Philosophie enthält.
Ob nicht Natur zuletzt sich doch ergründe?
Goethe
Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I · Arthur Schopenhauer
Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I
Arthur Schopenhauers sämtliche Werke in sechs Bänden.
Non multa.
Herausgegeben von Eduard Grisebach.
Preview chapterI.Preview
Zweiter, mehrfach berichtigter Abdruck
Leipzig
Druck und Verlag von Philipp Reclam jun.
Erster Band.
Vier Bücher, nebst einem Anhange, der die Kritik der Kantischen Philosophie enthält.
Ob nicht Natur zuletzt sich doch ergründe?
Goethe
Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I
[Vorworte]
Vorbemerkungen des Herausgebers.
Die gegenwärtige Gesammtausgabe
Der jetzt (September 1892) nöthig gewordene zweite Abdruck ist unverändert, nur wurde infolge nochmaliger Revision eine Anzahl stehengebliebener Satz- und Druckfehler (namentlich im I. und II. Bande) berichtigt.
der Werke
Arthur Schopenhauers
enthält in ihren sechs Bänden »Alles, was er je geschrieben«, in der von ihm selbst noch, nicht lange vor seinem Tode, entworfenen Anordnung.
Sie eröffnet (I und II) mit den beiden Bänden der »Welt als Wille und Vorstellung«, nach der »dritten verbesserten und beträchtlich vermehrten Auflage« (Leipzig, F. A. Brockhaus, 1859), deren Seitenzahlen unserm Abdruck in [ ] eingefügt sind. Jene dritte ist die Ausgabe letzter Hand, da Schopenhauer bereits im folgenden Jahre starb. Die in seinem mit Papier durchschossenen Exemplar hinzugeschriebenen bez. in seinen Manuskriptbüchern hinterlassenen Zusätze sind von mir, durch ein † ausgezeichnet, unter den Text gesetzt. Der erste Band weist nur wenige Zusätze auf, die ich nach der von Dr. phil. Julius Frauenstädt in Berlin, dem Erben der Schopenhauer'schen Handexemplare und Manuskripte, herausgegebenen 4. Auflage (Leipzig 1873) reproducirt habe (Seite 297, 449, 502, 527). Dagegen konnte ich von den verhältnißmäßig zahlreichen Zusätzen zum zweiten Bande eine Anzahl, und zwar darunter gerade die umfangreicheren aus der
Handschrift
Schopenhauer's wiedergeben. Die betreffenden Stellen sind sämmtlich in seinem letzten Manuskriptenbuch, den »Senilia«, enthalten und daselbst, als zur Einfügung in eine
künftige Auflage der »Welt als Wille und Vorstellung« bestimmt, kenntlich gemacht. In der gegenwärtigen Ausgabe befinden sie sich Seite 143, 417, 418, 563, 564, 596, 757; die übrigen Zusätze sind dagegen auf Grund der Frauenstädt'schen 4. Auflage aufgenommen. Welche Unterschiede, infolge des Zurückgehns auf die Urschrift,
mein
Text von dem Frauenstädt'schen aufweist, sowie wodurch sich, auch in anderer Hinsicht, dieser Neudruck des »Hauptwerks« vor allen posthumen auszeichnet; darüber darf ich auf den bibliographischen Anhang im VI. Bande verweisen.
Der III. Band der Werke vereinigt die kleineren Schriften: »Ueber den Satz vom zureichenden Grunde«, »Ueber den Willen in der Natur«, und die »Ethik«, die folgenden beiden Bände (IV und V) bringen die »Parerga und Paralipomena«, und im VI. Bande hat die Abhandlung »Ueber das Sehn und die Farben«, nebst der »
Theoria colorum physiologica
«, ihren Platz gefunden. In diesem Schlußbande gebe ich sodann eine chronologische Uebersicht von Schopenhauers Leben und Schriften, sowie die schon erwähnte ausführliche bibliographische Nachweisung (insbesondere über meine Textbehandlung); endlich zum ersten Male ein Namen- und Sachregister.
Ich benutze zugleich die Gelegenheit, um der Königlichen Bibliothek in Berlin, welche mir das Studium des ihr von Dr. Frauenstädt vermachten Schopenhauer'schen handschriftlichen Nachlasses seit Jahren, mit der größten Liberalität gestattete, hier auch öffentlich meinen Dank auszusprechen.
Berlin
, an Arthur Schopenhauer's
30jährigem Todestage.
Eduard Grisebach
Vorrede zur ersten Auflage.
Wie dieses Buch zu lesen sei, um möglicherweise verstanden werden zu können, habe ich hier anzugeben mir vorgesetzt. – Was durch dasselbe mitgetheilt werden soll, ist ein einziger Gedanke. Dennoch konnte ich, aller Bemühungen ungeachtet, keinen kürzern Weg ihn mitzutheilen finden, als dieses ganze Buch. – Ich halte jenen Gedanken für Dasjenige, was man unter dem Namen der Philosophie sehr lange gesucht hat, und dessen Auffindung, eben daher, von den historisch Gebildeten für so unmöglich gehalten wird, wie die des Steines der Weisen, obgleich ihnen schon Plinius sagte:
Quam multa fieri non posse, prisquam sint facta, judicantur? (Hist. nat., 7, 1.)
Je nachdem man jenen einen mitzuteilenden Gedanken von verschiedenen Seiten betrachtet, zeigt er sich als Das, was man Metaphysik, Das, was man Ethik und Das, was man Aesthetik genannt hat; und freilich müßte er auch dieses alles seyn, wenn er wäre, wofür ich ihn, wie schon eingestanden, halte.
Table of contents
Inside this edition
- 01Full text
- 02I.
- 03I.
- 04C
- 05D
- 06C
- 07D
- 08II.
- 09II.
- 10x
- 11x
- 12x
- 13x
- 14im
- 15im
- 16x
- 17x
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