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German Edition

Literature

Gedichte

German BooksWhale Edition by Friedrich Hölderlin

Hölderlins Lyrik verbindet Griechenland, Natur, Götterferne, Revolutionserwartung und eine hoch gespannte deutsche Sprache.

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Book introduction

Gedichte

Die Gedichte Friedrich Hölderlins gehören zu den intensivsten Stimmen der deutschen Dichtung. Hymnen, Oden und elegische Formen entfalten Landschaft, antike Erinnerung, Freiheitshoffnung, Verlust, Götterferne und die Suche nach einem Maß zwischen Mensch und Welt.

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Friedrich Hölderlin starb 1843, und seine Gedichte stammen aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Diese Daten stützen die gemeinfreie Grundlage des deutschen Originaltexts.

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Gedichte

Friedrich Hölderlin

Preview chapterDas ErinnernPreview

Viel, viel sind meiner Tage Durch Sünd entweiht gesunken hinab. O großer Richter, frage Nicht wie, o lasse ihr Grab Erbarmende Vergessenheit Laß, Vater der Barmherzigkeit, Das Blut des Sohns es decken.

Ach wenig sind der Tage Mit Frömmigkeit gekrönt entflohn, Sie sinds, mein Engel, trage Sie vor des Ewigen Thron, Laß schimmern die geringe Zahl, Daß einsten mich des Richters Wahl Zu seinen Frommen zähle.

Preview chapterMein VorsatzPreview

O Freunde! Freunde! die ihr so treu mich liebt! Was trübet meine einsamen Blicke so? Was zwingt mein armes Herz in diese Wolkenumnachtete Totenstille?

Ich fliehe euren zärtlichen Händedruck, Den seelenvollen seligen Bruderkuß. O zürnt mir nicht, daß ich ihn fliehe! Schaut mir ins Innerste! Prüft und richtet! –

Ists heißer Durst nach Männervollkommenheit? Ists leises Geizen um Hekatombenlohn? Ists schwacher Schwung nach Pindars Flug? ists Kämpfendes Streben nach Klopstocksgröße?

Ach Freunde! welcher Winkel der Erde kann Mich decken, daß ich ewig in Nacht gehüllt Dort weine? Ich erreich ihn nie, den Weltenumeilenden Flug der Großen.

Doch nein! hinan den herrlichen Ehrenpfad! Hinan! hinan! im glühenden kühnen Traum Sie zu erreichen; muß ich einst auch Sterbend noch stammeln: vergeßt mich Kinder!

Table of contents

Inside this edition

  1. 01Full text
  2. 02Das Erinnern
  3. 03Mein Vorsatz
  4. 04Die Stille
  5. 05An die Vollendung
  6. 06Einst und jetzt
  7. 07Die Teck
  8. 08Kanton Schweiz
  9. 09Hymne an den Genius Griechenlands
  10. 10Hymne an die Göttin der Harmonie
  11. 11Hymne an die Freiheit
  12. 12Hymne an die Menschheit
  13. 13Hymne an die Schönheit
  14. 14Hymne an die Freiheit
  15. 15Hymne an die Freundschaft
  16. 16Hymne an die Liebe
  17. 17Dem Genius der Kühnheit
  18. 18Griechenland
  19. 19An Hiller
  20. 20An eine Rose
  21. 21An Neuffer
  22. 22Das Schicksal
  23. 23Der Gott der Jugend
  24. 24An die Natur
  25. 25An die Unerkannte
  26. 26An Herkules
  27. 27Diotima
  28. 28Der Jüngling an die klugen Ratgeber
  29. 29An Landauer
  30. 30Emilie vor ihrem Brauttag
  31. 31Buonaparte
  32. 32Empedokles
  33. 33An die Parzen
  34. 34Abbitte
  35. 35Die Kürze
  36. 36Menschenbeifall
  37. 37Der gute Glaube
  38. 38Das Unverzeihliche
  39. 39An die jungen Dichter
  40. 40Die scheinheiligen Dichter
  41. 41Sonnenuntergang
  42. 42Sokrates und Alcibiades
  43. 43Vanini
  44. 44Ehmals und jetzt
  45. 45Der Mensch
  46. 46Abschied
  47. 47Die Launischen
  48. 48Der Tod fürs Vaterland
  49. 49Der Zeitgeist
  50. 50Abendphantasie
  51. 51Des Morgens
  52. 52Der Main
  53. 53Mein Eigentum
  54. 54Palinodie
  55. 55An eine Fürstin von Dessau
  56. 56Der Prinzessin Auguste von Homburg
  57. 57Rückkehr in die Heimat
  58. 58Geh unter, schöne Sonne
  59. 59Gesang des Deutschen
  60. 60Der Frieden
  61. 61An die Deutschen
  62. 62Rousseau
  63. 63Heidelberg
  64. 64Die Götter
  65. 65Der Neckar
  66. 66Die Heimat
  67. 67Die Liebe
  68. 68Lebenslauf
  69. 69Ihre Genesung
  70. 70Der Abschied
  71. 71Diotima
  72. 72Rückkehr in die Heimat
  73. 73Das Ahnenbild
  74. 74An eine Verlobte
  75. 75Ermunterung
  76. 76Ermunterung
  77. 77Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter
  78. 78An Eduard
  79. 79Unter den Alpen gesungen
  80. 80Dichterberuf
  81. 81Stimme des Volks
  82. 82Der blinde Sänger
  83. 83Chiron
  84. 84Tränen
  85. 85An die Hoffnung
  86. 86Vulkan
  87. 87Dichtermut
  88. 88Dichtermut
  89. 89Blödigkeit
  90. 90Der gefesselte Strom
  91. 91Ganymed
  92. 92Die heilige Bahn
  93. 93Kepler
  94. 94Gebet für die Unheilbaren
  95. 95Guter Rat
  96. 96Die beschreibende Poesie
  97. 97Falsche Popularität
  98. 98ΠΡΟΣ ΕΑΥΤΟΝ
  99. 99Sophokles
  100. 100Der zürnende Dichter
  101. 101Die Scherzhaften
  102. 102Wurzel alles Übels
  103. 103Die Eichbäume
  104. 104An den Aether
  105. 105An Diotima
  106. 106An Diotima
  107. 107An Neuffer
  108. 108Die Muße
  109. 109An ihren Genius
  110. 110Achill
  111. 111Meiner verehrungswürdigen Großmutter
  112. 112Die Entschlafenen
  113. 113Menons Klagen um Diotima
  114. 114Der Archipelagus
  115. 115Der Wanderer
  116. 116Der Gang aufs Land
  117. 117Stuttgart
  118. 118Brot und Wein
  119. 119Heimkunft
  120. 120Hyperions Schicksalslied
  121. 121Lebensalter
  122. 122Der Winkel von Hardt
  123. 123Hälfte des Lebens
  124. 124Am Quell der Donau
  125. 125Die Wanderung
  126. 126Der Rhein
  127. 127Germanien
  128. 128Der Einzige
  129. 129Der Einzige
  130. 130Der Einzige
  131. 131Patmos
  132. 132Andenken
  133. 133Mnemosyne
  134. 134Mnemosyne
  135. 135Heimat
  136. 136Auf den Tod eines Kindes
  137. 137Auf die Geburt eines Kindes
  138. 138An Zimmern
  139. 139Der Frühling
  140. 140Der Spaziergang
  141. 141Der Herbst
  142. 142Höhere Menschheit
  143. 143Überzeugung
  144. 144Der Frühling
  145. 145Der Sommer
  146. 146Der Sommer
  147. 147Der Winter
  148. 148Der Winter
  149. 149Friedensfeier
  150. 150Im Walde
  151. 151Hyperion an Bellarmin
  152. 152Aussicht
  153. 153Die Liebenden
  154. 154Diotima
  155. 155Diotima
  156. 156Diotima
  157. 157Das fröhliche Leben
  158. 158Dem Sonnengott

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