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Blumen im Spiegel, Band I cover

German Edition

Literature

Blumen im Spiegel, Band I

German BooksWhale Edition by Li Ruzhen

Original title: 镜花缘

Die ersten fünfundzwanzig Kapitel verbinden Blumenmythologie, wunderbare Reisen und satirische Begegnungen mit ungewöhnlichen Ländern und gesellschaftlichen Regeln.

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Book introduction

Blumen im Spiegel, Band I

Li Ruzhens Blumen im Spiegel beginnt mit einer himmlischen Vorgeschichte und führt anschließend in eine Welt wunderbarer Reisen. Die Begegnungen mit fremdartigen Ländern lassen vertraute Vorstellungen von Rang, Bildung und angemessenem Verhalten fragwürdig werden. Dieser erste Band der deutschen Übersetzung umfasst die Kapitel 1–25 des chinesischen Romans Jinghuayuan. Phantastische Erzählung und gesellschaftliche Satire bestimmen seine Reiseepisoden.

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How this edition was prepared

This edition is an AI-assisted, human-reviewed translation prepared by BooksWhale. It has been reviewed for readability, formatting, and consistency.

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Das chinesische Original von Li Ruzhen gehört zum gemeinfreien historischen Textbestand. Diese deutsche Fassung ist eine neu angefertigte, KI-unterstützte und vom Auftraggeber sprachlich geprüfte Übersetzung; sie übernimmt keine geschützte moderne Übersetzung.

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Preview chapterErstes Kapitel — Die weibliche Sternengottheit des Großen Wagens offenbart ein himmlisches Vorzeichen — Die ehrwürdige Königinmutter des Westens gewährt am Jadebecken ein festliches BankettRead preview

In ihren Ermahnungen für Frauen schrieb einst die gelehrte Dame Cao: „Eine Frau soll vier Tugenden besitzen: erstens weibliche Sittsamkeit, zweitens angemessene Rede, drittens ein würdiges Auftreten und viertens häuslichen Fleiß.“ Diese vier Tugenden bilden die unverzichtbaren Grundsätze weiblichen Verhaltens.

Warum aber beginnt dieses Buch mit einem Hinweis auf die Ermahnungen für Frauen der Ban Zhao? Weil die hier geschilderten Begebenheiten, mögen sie auch von alltäglichen Angelegenheiten der Frauengemächer und zarten Empfindungen handeln, zahlreiche Frauen zeigen, die jene vier Tugenden in bewundernswerter Weise verkörpern. Nicht nur ihre äußere Erscheinung gleicht kostbarem Gold und edler Jade; auch ihre Herzen sind rein wie Eis und Schnee. Wie hätten sie solche Vollkommenheit erreichen können, wenn sie nicht stets die Lehren der Ermahnungen für Frauen befolgt und deren heilsame Ratschläge gewissenhaft beherzigt hätten?

Dürfen ihre Geschichten etwa der Vergessenheit anheimfallen, nur weil manche Ereignisse geheimnisvoll und fern erscheinen und die Menschen darin sowohl schön als auch hässlich sein können? Deshalb habe ich in mondhellen Nächten beim Lampenschein, während langer Sommertage und in den Mußestunden des Winters, den Pinsel in Tusche getaucht und diese Geschichten zu einem Buch zusammengetragen. Die Tugendhaften sollen darin Anerkennung finden, die Unwürdigen hingegen Tadel.

Jungfrauen werden als Jungfrauen, Ehefrauen als Ehefrauen dargestellt; Gewöhnliches erscheint als gewöhnlich, Außergewöhnliches als außergewöhnlich. Auch wenn die geschilderten Dinge oftmals unbedeutend erscheinen mögen, so führt doch der letzte Klang stets zur rechten Lehre zurück. Anstößige oder gemeine Ausdrücke finden darin keinen Platz.

Die wunderlichen und fantastischen Geschehnisse nehmen sämtlich ihren Anfang mit der Verbannung der zahlreichen Blumengöttinnen aus dem Himmel. Wer das erste Kapitel liest, wird bereits eine Vorstellung vom Ganzen gewinnen.

Unter den berühmten Bergen der Welt gibt es außer dem Kunlun-Gebirge, auf dem die Königinmutter des Westens wohnt, drei heilige Berge auf Inseln im Meer. Der erste heißt Penglai, der zweite Fangzhang und der dritte Yingzhou. Sie liegen in unermesslicher Ferne und erheben sich zu außergewöhnlicher Höhe.

Schon die Historischen Aufzeichnungen berichten, dass diese drei Berge die Wohnstätten der Unsterblichen seien. Später schilderten die Aufzeichnungen über verlorene Überlieferungen und die Beschreibung aller Dinge ausführlich den Reichtum ihrer Schätze und die Schönheit ihrer Landschaften.

Am entzückendsten aber ist, dass dort zu allen vier Jahreszeiten Blumen blühen, die niemals verwelken, und dass die Gräser während sämtlicher acht Jahresabschnitte immergrün bleiben. Die wundersamen Früchte, glückverheißenden Bäume und außergewöhnlichen Getreidearten lassen sich kaum aufzählen.

Auf dem Berg Penglai befindet sich ein Felsen namens Felsen des Unglücksschicksals. Auf ihm liegt eine Höhle, die Höhle der Schönen genannt wird.

Darin wohnt eine Unsterbliche, die sämtliche berühmten Blumen der Welt beaufsichtigt. Sie ist die Herrin aller Blüten und trägt den Namen Blumenfee. Schon seit vielen Jahren widmet sie sich dort der geistigen Vervollkommnung.

Eines Tages, es war der dritte Tag des dritten Mondmonats, stand der Geburtstag der Königinmutter des Westens bevor. Die Blumenfee wollte sich gerade auf den Weg machen, um ihre Glückwünsche darzubringen, als die ihr seit Langem befreundete Kräuterfee erschien und sie einlud, gemeinsam am großen Pfirsichbankett teilzunehmen.

Die Blumenfee befahl daraufhin einer jungen Dienerin, einen Krug Blütenwein mitzunehmen, und lud auch die Früchtefee und die Getreidefee ein.

So bestiegen die vier Unsterblichen ihre Wolken und flogen nach Westen zum Kunlun-Gebirge.

Unterwegs sahen sie ringsum glückverheißende Wolken und prächtig schimmernde purpurfarbene Nebel. Es waren die Unsterblichen aus den verschiedensten Höhlen, die ebenfalls zu dem Fest unterwegs waren.

Plötzlich erstrahlte aus dem Palast des Großen Wagens ein rotes Licht, das sich über zehntausend Klafter ausbreitete und die Augen blendete.

Preview chapterZweites Kapitel — Die Blumenfee spricht aufrichtig und folgt dem Lauf der Jahreszeiten — Die Mondgöttin schließt eine Strafwette, während die Windgöttin den Streit entfachtPreview

Als die Windgöttin die Worte der Blumenfee gehört hatte, sagte sie:

„Nach Eurer Darstellung ist die Angelegenheit also äußerst schwierig und verlangt größte Vorsicht. Keinesfalls dürfe man gegen den Willen des Himmels handeln.

Aber die Pflaumenblüte gilt doch überall als erste Blume des Jahres und öffnet sich gewöhnlich zum Frühlingsbeginn.

Warum blüht sie dann auf manchen Berghängen schon im zehnten Mondmonat?

Wo bleiben da die angeblich so strengen Vorschriften, von denen Ihr nicht abzuweichen wagt?

Und was ist mit den daoistischen Meistern der Menschenwelt, die mit Blumen ihre Zauberkünste treiben, Samen ausstreuen und innerhalb weniger Augenblicke Pflanzen sprießen und Blüten erscheinen lassen?

Wo bleibt dabei Eure angeblich so genaue Überwachung, die jede Blume erst zur festgesetzten Zeit öffnen lässt?

Auch gewöhnliche Gärtner können durch Düngung und Erwärmung mit Holzkohle Pfingstrosen, Zierpfirsiche und andere Blumen dazu bringen, am Neujahrstag in voller Pracht und mit köstlichem Duft zu blühen. Solche Gewächse nennt man Treibhausblumen.

Wer erteilt denn dort die Befehle?

Kurz gesagt: Wer die Macht in Händen hält, kann handeln, wie er will.

Da Schwester Mond nun einmal eine Bitte ausgesprochen hat, braucht Ihr Euch nicht länger herauszureden.

Ich werde einige angenehme Windstöße beisteuern, damit dieses Fest noch schöner wird.

Außerdem geschieht alles vor den Augen der Goldenen Mutter. Selbst wenn der Jadekaiser davon erführe, würde er wohl kaum eine Strafe verhängen.

Sollte dennoch ein Vergehen darin liegen, bin ich bereit, die Verantwortung mit Euch zu teilen.

Was meint Ihr dazu?“

Die Blumenfee erschrak über die scharfe Redegewandtheit der Windgöttin, doch lächelte sie und erwiderte:

„Verehrte Tante, gestattet mir, Euch die Sache zu erklären.

Wenn die Pflaumenblüten an manchen Berghängen früher erscheinen, so liegt das an den verschiedenen klimatischen Verhältnissen zwischen Norden und Süden, zwischen warmen und kalten Gegenden.

Blühen sie gelegentlich während des kleinen Frühlings, so haben sie lediglich etwas früher die entsprechende Wärme empfangen.

Dass begeisterte Dichter darüber Verse verfassen, macht daraus noch keine allgemeine Regel.

Was die Blumen betrifft, die innerhalb eines Augenblicks aufblühen, so handelt es sich um Illusionskünste der Daoisten. Kaum hat man sie gesehen, sind sie schon wieder verschwunden.

Treibhausblumen aber sind lediglich das Ergebnis künstlicher Eingriffe und verdienen kaum Erwähnung.

Diese Angelegenheit steht keineswegs in meiner freien Verfügung.

Ihr selbst, verehrte Tante, seid für die Winde verantwortlich.

Da die Winde der vier Jahreszeiten verschieden sind, könntet Ihr etwa während der milden Frühlingszeit die vernichtende Gewalt des Herbstes entfesseln oder mitten im wohltuenden Sommerwind eisige Stürme hervorbringen?

Ebenso folgt die Mondscheibe einem genauen Wechsel von Dunkelheit und Licht, Fülle und Abnahme.

Kann Schwester Mond etwa dafür sorgen, dass der helle Mond jede Nacht vollkommen rund bleibt und ununterbrochen über dem blauen Himmel und dem weiten Meer leuchtet?

Da Ihr nun auf Eurer Bitte besteht, schlage ich Folgendes vor: Ich werde die Pfirsichblütenfee und die Aprikosenblütenfee rufen und sie bitten, mit den schönsten Blüten ihrer jeweiligen Art hierherzukommen und einen Tanz aufzuführen.

Wäre das nicht angemessen?“

Chang’e hörte diese Worte und lachte kalt.

„Pfirsich- und Aprikosenblüten gibt es zu dieser Jahreszeit überall. Warum sollten wir uns damit abgeben?

Meine Bitte hatte nicht den Zweck, bloß unsere Augen zu erfreuen. Ich wollte an diesem glückverheißenden Tag der Goldenen Mutter ein Vergnügen bereiten, das den ganzen Tag anhält, damit dieses außergewöhnliche Fest seinem Namen gerecht wird.

Ich hätte nicht erwartet, dass Ihr Eure Untergebenen so sehr schonen wollt und fürchtet, ihnen auch nur die geringste Mühe zu bereiten.

Nun gut, ich werde Euch nicht zwingen.

Aber da Euch die Sache lediglich ein Wort kosten würde und Ihr dennoch so hartnäckig Schwierigkeiten macht, während Ihr Euch hinter schönen Reden versteckt, ist Euer Verhalten doch etwas übertrieben!“

Preview chapterDrittes Kapitel — Herzog Xu erhebt mit einem Aufruf die Truppen des Aufstands — Sekretär Luo verfasst einen Brief an einen treuen FreundPreview

Als Magu die Worte der Blumenfee hörte, musste sie lachen.

„Zuerst wollt Ihr meinen Wein trinken, dann mich im Go herausfordern, und obendrein macht Ihr noch diese spitzen Bemerkungen!

Ich fürchte, Ihr werdet durch den Wein Euer Leben nicht verlängern, sondern eher verkürzen!

Was das Go-Spiel betrifft, so spiele ich zwar gern mit Euch, doch gibt es auch etwas, das mir daran missfällt.“

„Und was wäre das?“, fragte die Blumenfee.

Magu erwiderte:

„Ich spiele gern mit Euch, weil Ihr nicht besonders geschickt seid.

Euer schlechtes Spiel hat seinen eigenen Reiz.

Wenn ich gegen Euch antrete, brauche ich mich kaum anzustrengen, um zu gewinnen.

Wie man sagt: Es macht Spaß, einen hoffnungslosen Spieler zu schlagen.

So kann ich mir die Zeit angenehm vertreiben.

Leider lässt Eure Spielmoral zu wünschen übrig.

Sobald wir ungefähr die Hälfte einer Partie gespielt haben und Ihr erkennt, dass Eure Stellung schlecht ist, versucht Ihr entweder, die Steine vom Brett zu fegen, oder Ihr sucht einen Vorwand, um fortzugehen.

Die Alten sagten: ,Bevor man seinen Verstand im Wettkampf prüft, soll man seinen Charakter vervollkommnen.‘

Ihr aber habt Euch, statt zuerst den Verstand zu schulen, darin geübt, die Steine wegzuräumen und davonzulaufen!

Das ist der Grund, warum ich ungern gegen Euch spiele.

Heute müssen wir uns vorher einigen: Ob wir nun drei oder fünf Partien spielen, jede muss bis zum Ende geführt werden.

Niemand darf mittendrin aufgeben.

Solltet Ihr noch etwas zu erledigen haben, dann tut es vorher, damit Ihr später keine Ausflüchte erfinden müsst.“

Die Blumenfee lächelte.

„Inzwischen bin ich Schülerin des Alten Unsterblichen vom Südpol geworden.

Was das Go-Spiel betrifft, dürfte nach meinem ehrwürdigen Lehrer wohl gleich meine Wenigkeit kommen.

Ihr könnt mich also nicht mehr mit der Spielerin von früher vergleichen!

Selbst vor zehn Partien hätte ich keine Angst.

Lasst Eure Dienerinnen den Wein erwärmen und das Brett aufstellen.

Dann wollen wir abwechselnd trinken und spielen und sehen, wer die Überlegene ist.“

Magu antwortete:

„Prahlt nur nicht zu früh!

Erst wenn die Partie beendet ist, werdet Ihr erfahren, wie gefährlich ich bin.

Dann werdet Ihr bereuen, Euch mit mir eingelassen zu haben!“

Die Blumenfee sagte:

„Solltet Ihr heute tatsächlich gewinnen, werde ich in die Menschenwelt hinabsteigen, wo es, wie ich gehört habe, zahlreiche hervorragende Go-Spieler gibt.

Ich werde mir dort einen berühmten Meister suchen und vielleicht sogar den alten Yi Qiu mitbringen.

Ob Ihr Euch dann noch so sicher fühlt?“

Magu lachte.

„Vor dem ehrwürdigen Yi Qiu, den selbst Meister Mengzi bewunderte, müsste ich mich natürlich fürchten!

Aber schon der Gedanke, wegen eines Go-Lehrers in die Menschenwelt hinabzusteigen, verrät, dass Ihr Euch nach dem Staub der Sterblichen sehnt.

Vielleicht wird Euch eines Tages tatsächlich jemand aus der Menschenwelt als große Go-Meisterin anstellen!“

Während sie noch scherzten, ließ Magu Wein und Speisen auftragen und das Go-Brett vorbereiten.

Bald saßen die beiden einander gegenüber und begannen, mit ganzer Aufmerksamkeit zu spielen.

Die Blumenfee war so sehr in ihr Spiel vertieft, dass sie nicht wusste, was sich inzwischen in der Menschenwelt ereignete.

Dort hatte nämlich eine Herrscherin einen kaiserlichen Befehl erlassen, wonach sämtliche Blumen gleichzeitig blühen sollten.

Diese Herrscherin war kein Mann, sondern eine Frau, die zuvor Kaiserinwitwe gewesen war und selbst den Thron bestiegen hatte.

Sie war die Mutter des Tang-Kaisers Zhongzong, trug den Familiennamen Wu und den persönlichen Namen Zhao und nannte sich selbst Zetian.

Nach den himmlischen Sternen war sie die Inkarnation des Herzmond-Fuchses.

Einst waren die Gründer der Tang-Dynastie, Taizu und Taizong, ursprünglich Untertanen der Sui-Dynastie gewesen.

Später hatten sie dem Kaiser Yangdi die Herrschaft entrissen.

Zwar entsprach dies dem Willen des Himmels, doch waren ihre Taten von übermäßiger Gewalt, verbotenen Leidenschaften und der Verletzung familiärer Bindungen begleitet gewesen.

Table of contents

Inside this edition

  1. 01Erstes Kapitel — Die weibliche Sternengottheit des Großen Wagens offenbart ein himmlisches Vorzeichen — Die ehrwürdige Königinmutter des Westens gewährt am Jadebecken ein festliches Bankett
  2. 02Zweites Kapitel — Die Blumenfee spricht aufrichtig und folgt dem Lauf der Jahreszeiten — Die Mondgöttin schließt eine Strafwette, während die Windgöttin den Streit entfacht
  3. 03Drittes Kapitel — Herzog Xu erhebt mit einem Aufruf die Truppen des Aufstands — Sekretär Luo verfasst einen Brief an einen treuen Freund
  4. 04Viertes Kapitel — Im warmen Gemach werden beim Dichten über den Schnee Weinwetten geschlossen — Mit berauschtem Pinsel befiehlt die Kaiserin den Blumen des kaiserlichen Gartens zu blühen
  5. 05Fünftes Kapitel — Die geistreichen Hofdamen scherzen über die verbrannten Pfingstrosen — Kaiserin Wu verbannt zornig die Königin der Blumen
  6. 06Sechstes Kapitel — Die Minister folgen dem kaiserlichen Befehl und besuchen den Oberen Garten — Die hundert Blumengöttinnen werden bestraft und in die Menschenwelt verbannt
  7. 07Siebtes Kapitel — Eine junge Gelehrte spricht im Mondschein über die kaiserlichen Prüfungen — Ein alter Gelehrter erfährt im Traum den Weg zu einem glücklichen Schicksal
  8. 08Achtes Kapitel — Die Gefährten verlassen den Lärm der Menschenwelt und bereisen die weiten Meere — Auf der Suche nach wundersamen Orten überschreiten sie ferne Berge
  9. 09Neuntes Kapitel — Durch den Genuss des Fleisch-Lingzhi wird das Leben verlängert — Durch das Essen des Zinnoberkrautes gelangt man über die Welt der Sterblichen hinaus
  10. 10Zehntes Kapitel — Eine junge Heldin tötet mit einem vergifteten Pfeil den großen Tiger — Tapfere Männer bekämpfen mit bloßen Fäusten einen seltsamen Vogel
  11. 11Elftes Kapitel — Auf einem müßigen Spaziergang bewundern die Reisenden die edlen Sitten des Reiches der Edelmütigen — Von der menschenfreundlichen Gesinnung angezogen, betreten sie unerwartet das Haus eines würdigen Beamten
  12. 12Zwölftes Kapitel — Zwei hohe Minister erörtern ausführlich die Missstände der Gesellschaft — Zwei Gelehrte nehmen ehrerbietig die weisen Ermahnungen entgegen
  13. 13Dreizehntes Kapitel — Eine junge Schönheit gerät im Meer in ein Fischernetz — Zwei Gelehrte verirren sich bei einer Bergwanderung
  14. 14Vierzehntes Kapitel — Beim Gespräch über langes und kurzes Leben führt der Weg durch das Reich der Langohren — Bei der Erörterung von Armut und Reichtum gelangen die Reisenden in das Land der Darmfreien
  15. 15Fünfzehntes Kapitel — Bei einer glücklichen Wiederbegegnung sprechen Lehrer und Schüler über vergangene Zeiten — Durch eine glückliche Fügung schließen Gastgeber und Gäste neue Familienverbindungen
  16. 16Sechzehntes Kapitel — Eine junge Frau im purpurfarbenen Gewand erkundigt sich eifrig nach Schriftzeichen — Ein weißhaariger Gelehrter spricht hochmütig über Literatur
  17. 17Siebzehntes Kapitel — Anhand der Aussprache von Schriftzeichen wird über die Kunst der Lautanalyse gesprochen — Beim Ruf der Wildgänse erkundigt man sich eingehend nach der Bedeutung ihres Kommens
  18. 18Achtzehntes Kapitel — Eine junge Gelehrte widerlegt oberflächliche Reden und erklärt das Buch der Wandlungen — Ein Gelehrter entwickelt tiefgründige Gedanken und würdigt die Lehren des Mengzi
  19. 19Neunzehntes Kapitel — Nach der Beschämung durch junge Gelehrte verlassen die Reisenden heimlich das Reich der Schwarzzähnigen — Bei der Besichtigung fremder Sitten betreten sie gemeinsam das Reich der Kleinmenschen
  20. 20Zwanzigstes Kapitel — Am Felsen der Zinnober-Duftblüten tanzt der Fasan vor seinem Spiegelbild — Auf dem Höhenzug der Smaragd-Paulownien entfaltet der Pfau sein prächtiges Rad
  21. 21Einundzwanzigstes Kapitel — Beim Zusammentreffen mit gefährlichen Bestien gerät Tang Ao in Lebensgefahr — Mit einem wundersamen Gewehr rettet eine junge Frau aus der Familie Wei die Bedrängten
  22. 22Zweiundzwanzigstes Kapitel — Bei den Weißen Menschen hört ein Gelehrter ungewöhnliche Schriftstücke — Beim Anblick eines heilkundigen Tieres äußert ein Kaufmann geistreiche Gedanken
  23. 23Dreiundzwanzigstes Kapitel — Ein Weinkellner spricht in gelehrten Wendungen über saure Dinge — Ein pedantischer Gelehrter verliert sich in hochgestochenen Worten
  24. 24Vierundzwanzigstes Kapitel — Tanhua Tang hört im Weinhaus von einer menschenfreundlichen Regierung — Der junge Herr Xu erzählt in einer Teestube von seinem Schicksal
  25. 25Fünfundzwanzigstes Kapitel — Über eine gefährliche Mauer entkommt Xu Chengzhi heimlich aus dem Reich der Tugendhaften Gelehrten — An einer gewundenen Küste besuchen die Reisenden das Reich der Zweigesichtigen

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