
alemão Edição
Literatura
Die Zeitmaschine
Edição BooksWhale em alemão por H. G. Wells
Título original: The Time Machine
Deutsche Ausgabe von H. G. Wells’ Science-Fiction-Klassiker über Zeitreise, ferne Zukunft, Eloi, Morlocks und Gesellschaftskritik.
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Introdução do livro
Die Zeitmaschine
Die Zeitmaschine ist ein sorgfältig ausgewählter gemeinfreier Klassiker. Deutsche Ausgabe von H. G. Wells’ Science-Fiction-Klassiker über Zeitreise, ferne Zukunft, Eloi, Morlocks und Gesellschaftskritik. Diese BooksWhale-Ausgabe legt Wert auf klare Metadaten, auffindbare Titelangaben und einen verlässlichen Veröffentlichungskontext.
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Die Zeitmaschine erschien erstmals 1895. Die Ausgabe beruht auf gemeinfreien Texten beziehungsweise einer gemeinfreien oder BooksWhale-geprüften Übersetzungsgrundlage.
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Die Zeitmaschine
H. G. Wells
Capítulo de préviaVorwortPrévia
H. G. Wells’ Die Zeitmaschine gehört zu jenen seltenen Büchern, die zugleich ein Kind ihrer Epoche und ein Werk von erstaunlicher Dauerhaftigkeit sind. Erstmals 1895 veröffentlicht, verbindet der Roman wissenschaftliche Fantasie mit sozialer Beobachtung, philosophischer Spekulation und einer düsteren Vision über die Zukunft der Menschheit. Was auf den ersten Blick wie ein kühnes Abenteuer durch die Zeit erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als viel mehr: als eine Erzählung über Fortschritt, soziale Ungleichheit, menschliche Selbsttäuschung und die möglichen Folgen einer Zivilisation, die ihre inneren Widersprüche nicht überwindet.
Im Mittelpunkt steht ein namenloser Zeitreisender, der mit einer von ihm konstruierten Maschine weit in die Zukunft gelangt. Dort begegnet er den Eloi und den Morlocks, zwei Gruppen, deren Existenz zunächst rätselhaft erscheint. Die friedlichen, sorglosen Eloi leben an der Oberfläche, während die Morlocks in einer dunklen Welt unter der Erde arbeiten. Nach und nach erkennt der Zeitreisende, dass diese Gesellschaft nicht das Ergebnis harmonischen Fortschritts ist, sondern das Endstadium einer langen sozialen Trennung. Wells verwandelt damit die Vorstellung einer fernen Zukunft in einen Spiegel seiner eigenen Gegenwart.
Gerade hierin liegt die besondere Kraft des Romans. Wells schreibt nicht nur über technische Möglichkeiten, sondern über die Frage, was Technik und gesellschaftlicher Fortschritt eigentlich bedeuten. Eine Zivilisation kann materiell hoch entwickelt sein und dennoch geistig, moralisch oder sozial verarmen. Fortschritt ist in Die Zeitmaschine kein geradliniger Weg zu einer besseren Welt. Er kann ebenso in Stillstand, Abhängigkeit und Niedergang münden.
Zugleich besitzt der Roman eine stark visuelle und beinahe traumhafte Atmosphäre. Die verlassenen Landschaften der Zukunft, die fremdartige Ruhe der Welt der Eloi, die bedrohlichen unterirdischen Räume der Morlocks und schließlich die immer ferneren Zeitalter, in die der Reisende vordringt, verleihen der Erzählung eine eindringliche poetische Qualität. Besonders in den letzten Abschnitten wird deutlich, wie klein der Mensch im Maßstab geologischer und kosmischer Zeit erscheint.
Die Zeitmaschine gilt heute als eines der grundlegenden Werke der modernen Science-Fiction. Wells machte die Reise durch die Zeit nicht nur zu einem literarischen Motiv, sondern zu einem Instrument des Denkens. Seine Maschine ermöglicht es, Zukunft nicht als bloße Fantasie, sondern als Konsequenz gegenwärtiger Entscheidungen zu betrachten.
Mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung hat der Roman nichts von seiner Faszination verloren. Seine Fragen nach sozialer Spaltung, technologischem Fortschritt, menschlicher Anpassungsfähigkeit und der Zukunft unserer Zivilisation wirken weiterhin überraschend aktuell. Gerade deshalb lädt Die Zeitmaschine nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken ein – über die Welt, die wir geschaffen haben, und über jene Zukunft, auf die wir uns jeden Tag zubewegen.
I. Einleitung
Der Zeitreisende – denn so wollen wir ihn der Einfachheit halber nennen – erläuterte uns gerade eine schwer verständliche Angelegenheit. Seine grauen Augen glänzten und funkelten, und sein gewöhnlich blasses Gesicht war gerötet und belebt. Das Feuer brannte hell, und der sanfte Schein der glühenden Lampen in den silbernen Lilien fing die Bläschen auf, die in unseren Gläsern aufblitzten und vorüberzogen. Unsere Stühle, seine eigenen Erfindungen, umschlossen und liebkosten uns eher, als dass sie sich einfach darauf niedersetzen ließen, und es herrschte jene behagliche Atmosphäre nach dem Abendessen, in der die Gedanken sich anmutig von den Fesseln der Genauigkeit lösen. Und so trug er uns die Sache vor – wobei er die einzelnen Punkte mit einem mageren Zeigefinger hervorhob –, während wir dasaßen und träge seinen Ernst angesichts dieses neuen Paradoxons, wie wir es betrachteten, und seinen Ideenreichtum bewunderten.
„Sie müssen mir aufmerksam folgen. Ich werde ein oder zwei Vorstellungen widerlegen müssen, die nahezu allgemein anerkannt sind. Die Geometrie zum Beispiel, die man Ihnen in der Schule beigebracht hat, beruht auf einem Missverständnis.“
„Ist das nicht ein etwas gewaltiger Ausgangspunkt, den Sie uns da zumuten?“, sagte Filby, ein streitlustiger Mann mit roten Haaren.
Capítulo de préviaEpilogPrévia
Man kann nicht anders, als sich zu fragen:
Wird er jemals zurückkehren?
Vielleicht ist er weit in die Vergangenheit zurückgefahren und unter die bluttrinkenden, behaarten Wilden der Altsteinzeit geraten.
Vielleicht in die Tiefen des Kreidemeeres.
Oder unter die grotesken Saurier, die riesigen reptilienartigen Ungeheuer der Jurazeit.
Vielleicht wandert er sogar jetzt – wenn ich diesen Ausdruck gebrauchen darf – über irgendein von Plesiosauriern heimgesuchtes oolithisches Korallenriff oder an den einsamen salzigen Meeren der Trias entlang.
Oder ist er vorwärts gereist?
In eines der näheren Zeitalter, in denen Menschen noch Menschen sind, aber die Rätsel unserer eigenen Zeit beantwortet und ihre ermüdenden Probleme gelöst worden sind?
In die Reifezeit unserer Rasse?
Denn ich für meinen Teil kann nicht glauben, dass diese unsere letzten Tage schwacher Experimente, fragmentarischer Theorien und gegenseitigen Streits tatsächlich den Höhepunkt der Menschheit darstellen!
Ich sage: ich für meinen Teil.
Er selbst – ich weiß es, denn wir hatten diese Frage lange vor dem Bau der Zeitmaschine miteinander diskutiert – betrachtete den Fortschritt der Menschheit wenig hoffnungsvoll.
In dem wachsenden Bau der Zivilisation sah er lediglich eine törichte Anhäufung, die am Ende unausweichlich auf ihre Erbauer zurückfallen und sie vernichten müsse.
Wenn das so ist, bleibt uns nur, so zu leben, als wäre es nicht so.
Für mich jedoch ist die Zukunft noch immer schwarz und leer – ein gewaltiges Nichtwissen, das nur hier und dort zufällig von der Erinnerung an seine Geschichte erhellt wird.
Und zu meinem Trost besitze ich noch immer zwei seltsame weiße Blumen – inzwischen verschrumpelt, braun, flach und brüchig.
Sie bezeugen, dass selbst dann, als Verstand und Kraft verschwunden waren, Dankbarkeit und gegenseitige Zärtlichkeit im Herzen des Menschen weiterlebten.
Sumário
Nesta edição
- 01Full text
- 02Vorwort
- 03Epilog
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The Time Machine
H. G. Wells · Literatura
A foundational science-fiction novella about time travel, class, evolution, and the far future.

francês
francês Edição
La Machine à explorer le temps
H. G. Wells · Literatura
Un classique de science-fiction sur le voyage temporel, l’avenir lointain et le destin de l’humanité.