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Teología

Theologia Deutsch

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Ein deutscher mystischer Theologietext über Hingabe, Demut, geistliche Erneuerung und die Vereinigung mit Gott.

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Introducción del libro

Theologia Deutsch

Theologia Deutsch ist ein kurzer, einflussreicher Text der deutschen Mystik und christlichen Frömmigkeit. Das Werk behandelt Selbstverleugnung, Demut, Gotteserkenntnis und geistliche Erneuerung in einer klaren, konzentrierten Sprache. Diese BooksWhale-Ausgabe bietet den deutschen Originaltext zum Online-Lesen sowie als EPUB und PDF.

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Theologia Deutsch ist ein spätmittelalterlicher deutscher Text, der lange vor der modernen Urheberrechtszeit entstand und bereits im 16. Jahrhundert gedruckt wurde. Diese Daten stützen die Gemeinfreiheit dieser deutschen Originalausgabe.

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Theologia Deutsch

Anonymus

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Vorrede Dr. Martin Luthers

1. Zuvor an vermahnet dies Büchlein alle, die das lesen und verstehen wollen, sonderlich, die von heller Vernunft und sinnreiches Verstands sind, daß sie zum ersten mal nicht sich selbst mit geschwindem Urtheil übereilen. Denn es in etlichen Worten scheinet untüchtig, oder aus der Weise gewöhnlicher Prediger und Lehrer (zu) reden; ja es schwebt nicht oben, wie Schaum auf dem Wasser, sondern es ist aus dem Grunde des Jordans von einem wahrhaftigen Israeliten erlesen, welches Namen Gott weiß, und wer es wissen will. Denn diesmal ist das Büchlein ohne Titel und Namen funden, aber, nach möglichem Gedenken zu schätzen, ist die Materie fast nach der Art des erleuchten Doktors Tauleri, Predigerordens. Nun wie dem allen, das ist wahr, gründliche Lehre der heiligen Schrift muß Narren machen, oder Narren werden, als der Apostel Paulus berührt (1 Kor. 1,23.): Wir predigen Christum eine Thorheit den Heiden, aber eine Weisheit Gottes den Heiligen. (1516.) 2. Man liest, daß Sanct Paulus, geringer und verächtlicher Person, doch gewaltige und tapfere Brief schreibt; und er selbst von sich rühmet, daß seine Rede nicht mit geschmückten und verblümten Worten geziert, doch voller Reichthums aller Kunst der Weisheit erfunden. Auch so man Gottes Wunder ansieht, ist’s klar, daß allzeit zu Seinen Worten nicht erwählet sind prächtige und scheinbare Prediger, sondern als geschrieben steht (Ps. 8,3): Durch den Mund der Unberedten und Säuglinge hast Du auf‘s best verkündt Dein Lob; und (Weish. 10,21.): Die Weisheit Gottes macht die Zunge der Unberedten auf das allerberedtest. Wiederum straft ER die hochdünkenden Menschen, die sich ob denselben Einfältigen stoßen und ärgern. (Ps. 14,7.): Ihr habt verunehrt die guten Räth und Lehr, darum, daß sie euch durch arme und unansehnliche Menschen gegeben sind. Das sage ich darum, daß ich gewarnet haben will einen jeglichen, der dies Büchlein liest, daß er sein Schaden nicht verwirke, und sich ärgere in dem schlechten Deutsch oder ungekränzten Worten; denn dies edle Büchlein, als arm und ungeschmückt es ist in Worten und menschlicher Weisheit, also und vielmehr reicher und köstlicher ist es in Kunst und göttlicher Weisheit. Und daß ich nach meinem alten Narren rühm, ist mir nächst der Bibel und Sanct Augustin nicht fürkommen ein Buch, daraus ich mehr erlernet hab und will, was Gott, Christus, Mensch und alle Dinge sind, und befinde allererst, daß es wahr sei, daß etliche Hochgelehrte von uns Wittenbergischen Theologen schimpflich reden, als wollten wir neue Dinge fürnehmen, gleich als wären nicht vorhin und anderswo auch Leute gewesen. Ja, freilich sind sie gewesen, aber Gottes Zorn, durch unsere Sünd verwirkt, hat uns nicht lassen würdig sein, dieselben zu sehen und hören. Denn es am Tag ist, daß in den Universitäten eine lange Zeit solches nicht gehandelt, dahin bracht ist, daß das heilige Wort Gottes nicht allein unter der Bank gelegen, sondern von Staub und Unflat (Motten) nahe verweset. Lese dies Büchlein, wer da wolle, und sage dann, ob die Theologie bei uns neu oder alt sei: denn dieses Buch ist ja nicht neu. Werden sie aber vielleicht, wie vormals, sagen, wir seien deutsche Theologen: das lassen wir also sein, ich danke Gott, daß ich in deutscher Zunge meinen Gott also höre und finde, als ich, und sie mit mir, anher nicht funden haben, weder in lateinischer, griechischer noch hebräischer Zungen. Gott gebe, daß dieses Büchlein mehr an Tag kommen, so werden wir finden, daß die deutschen Theologen ohne Zweifel die besten Theologen sind. Amen (1518.)

Dr. Martin Luther.

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Johann Arnds Vorrede an alle Liebhaber der wahren Gottseligkeit

In Publicirung dieses und anderer meiner Büchlein, christliebender und gutherziger Leser, ist nicht meine Meinung, daß ich dadurch meinen Nutzen oder Ehre zu suchen begehre, viel weniger, daß ich nach jetzigem Brauch die Welt mit unnöthigen Büchern wolle helfen erfüllen, sondern daß ich männiglich zu dem einzigen Buch des Lebens, unserm HErrn Jesu Christo, führen möge, das rechte, wahre, christliche Leben und Gottseligkeit von Ihm zu lernen, wie ER uns (Matth. 11,29.) befohlen hat: Lernet von Mir, und (Matth. 16,24.): Will Mir jemand folgen, der verläugne sich selbst, und nehme sein Kreuz auf sich, und folge Mir nach. Ohne dies Nachfolgen und Verläugnen sein selbst kann niemand Christi Jünger, Liebhaber, oder auch ein wahrer Christ sein. Solches lehret dieses Büchlein ganz geistreich und augenscheinlich. Wirst demnach freilich dir dasselbe nicht lassen misfallen, oder mein Vornehmen tadeln, bist du anders ein Liebhaber Christi und der wahren Gottseligkeit. Du wirst in diesem Büchlein nicht viel Gezänk, unartige Affecte oder stachliche Reden finden, sondern lauter reine Liebe, Verlangen nach dem höchsten, ewigen Gut, Verschmähung der Welt, Aufopferung deines eigenen Willens, die Kreuzigung deines Fleisches, die Gleichförmigkeit mit Christo in Geduld, Sanftmuth, Demuth, Kreuz und Trübsal, Summa, wie du dir selbst und der Welt absterben und Christo leben sollest. Es ist bis daher viel von der christlichen Lehre disputiret, gestritten und geschrieben, wenig aber vom christlichen Leben. Die heiligen Propheten und Apostel haben beides mit einander fleißig getrieben; denn was ist doch Lehre ohne Leben? Ein Baum ohne Früchte, ein Brunnen ohne Wasser, Wolken ohne Regen. Was ist doch wahre Buße, als Aenderung des alten adamischen Lebens, und Bekehrung von der Welt zu Gott? Was ist wahre Reue und der Glaube anders, denn der Welt absterben, und Christo leben? Es ist eine große Geduld und Langmuth Gottes, daß ER manchem Ort so lange Sein Wort lässet, da doch so große Unbußfertigkeit und Sicherheit im Schwang gehet; werden wir aber nicht rechtschaffene Buße thun, so wird Gott Sein Wort und die reine Lehre von uns nehmen, und wenn wir gleich in den Streitbüchern und Disputationen säßen bis über die Ohren. Mancher meinet, er habe Christum wohl erkannt, wenn er von der Person Christi viel disputiren kann, und lebet doch nicht in Christo; der verführet sich selbst. Denn wer Christi Demuth, Sanftmuth und Geduld in seinem Herzen nicht hat, noch empfindet, der kennet Christum noch nicht recht, hat Ihn auch nie recht geschmecket, und wer Christi Lehre prediget, und Sein edles Leben nicht, der prediget Christum nur halb. Darum der heilige Apostel Paulus Lehre und Leben zusammen setzet (2. Tim. 1,13.): Halte an dem Vorbilde der heilsamen Worte, die du von mir gehöret hast, vom Glauben und von der Liebe in Christo. Und der heilige Apostel Petrus (2. Petr. 1,5-8.) bezeuget: So wir im Glauben, in Geduld, in Gottseligkeit und in der Liebe wandeln, das wird uns nicht lassen unfruchtbar sein in der Erkenntniß Jesu Christi. Da lehret uns der Apostel, daß die Erkenntniß Christi mehr stehe in Praxis, daß nämlich Christus in uns lebe, und wir in Ihm, denn in der Wissenschaft und Theorie. In dem lebendigen Glauben und in der Nachfolgung des heiligen Lebens Christi stehet auch die lebendige Erkenntniß Christi. Christus ist die ewige Liebe des Vaters, und Gott ist die Liebe selbst: wie kannst du nun Gott und Christum recht erkennen, so du niemals die Liebe in deinem Herzen geschmecket hast? Solches lehret dich dieses Büchlein, wie du nämlich das edle Leben Christi an dich nehmen, und den lebendigen thätigen Glauben, ja Christum durch den Glauben, in dir sollst lassen leben und alles wirken. Und wenn du dasselbe durch öfteres Lesen und stetige Uebung in dein Leben verwandeln wirst, wie eine Blume verwandelt wird in ihre Früchte, so wirst du bekennen müssen, daß es das rechte, wahre, lebendige Christenthum sei, und sei kein edler, köstlicher und lieblicher Leben, denn das heilige Leben Christi; wirst auch bekennen müssen, daß ein Christ müsse

Índice

Dentro de esta edición

  1. 01Full text
  2. 02Vorrede Dr. Martin Luthers
  3. 03Johann Arnds Vorrede an alle Liebhaber der wahren Gottseligkeit
  4. 04Das erste Capitel. Was das Vollkommene sei und die Teile, und wie man die Teile ablegt, wenn das Vollkommene kommt
  5. 05Das zweite Capitel. Was da Sünde sei und wie man sich keines Gutes soll annehmen, weil es allein dem wahren Gute zugehört
  6. 06Das dritte Capitel. Wie des Menschen Fall und Abkehr muß gebessert werden wie Adams Fall
  7. 07Das vierte Capitel. Wie der Mensch durch sein Annehmen, daß er sich etwas Gutes annimmt, thut einen Fall und greift Gott in Seine Ehre
  8. 08Das fünfte Capitel. Wie man das verstehen soll, daß man weislos, willenlos, lieblos, begierdelos, erkennlos und desgleichen werden soll
  9. 09Das sechste Capitel. Wie man das Beste und das Edelste am meisten lieben soll allein darum, weil es das Beste ist
  10. 10Das siebente Capitel. Von zweien geistlichen Augen, mit denen der Mensch sieht in die Ewigkeit und in die Zeit, und wie eins von dem andern gehindert wird
  11. 11Das achte Capitel. Wie die Seele des Menschen, dieweil sie noch im dem Leibe ist, einen Vorschmack ewiger Seligkeit empfangen mag
  12. 12Das neunte Capitel. Wie dem Menschen nützlicher und besser sei, daß er eben wahrnehme, was Gott mit ihm wirken wolle oder wozu ihn Gott nützen will, denn daß er wüßte, was Gott mit allen Kreaturen je gewirket hat oder immer wirken will, und wie Seligkeit allein liegt an Gott und an keinen Werken und auch nicht an den Kreaturen
  13. 13Das zehnte Capitel. Wie die vollkommenen Menschen anders nichts begehren, als daß sie dem ewigen Gute möchten sein als dem Menschen seine Hand ist, und wie sie verloren haben Furcht der Hölle und Begehrung des Himmelreichs
  14. 14Das elfte Capitel. Wie der gerechte Mensch in dieser Zeit in die Hölle wird gesetzt und kann darin nicht getröstet werden, und wie er aus der Hölle wird genommen und wird in das Himmelreich versetzt und kann darin nicht betrübt werden
  15. 15Das zwölfte Capitel. Was rechter, wahrer innerlicher Friede sei, den Christus Seinen Jüngern zum Abschied gelassen hat
  16. 16Das dreizehnte Capitel. Wie der Mensch den Bildern zuweilen zu früh Urlaub giebt
  17. 17Das vierzehnte Capitel. Von dreien Graden, die den Menschen führen und bringen zu rechter Vollkommenheit
  18. 18Das fünfzehnte Capitel. Wie alle Menschen in Adam sind gestorben und in Christo wieder lebendig worden, und von wahrem Gehorsam und Ungehorsam
  19. 19Das sechzehnte Capitel. Was da sei der alte Mensch und was der neue Mensch
  20. 20Das siebzehnte Capitel. Wie man sich des Guten nicht annehmen soll, sondern sich des Bösen schuldig geben, das man gethan hat
  21. 21Das achtzehnte Capitel. Wie das Leben Christi sei das edelste und beste Leben, das je ward und immer werden kann, und wie das sorglose, falsche, freie Leben das allerböseste Leben sei
  22. 22Das neunzehnte Capitel. Wie man zu dem wahren Licht und zu Christi Leben nicht kommen kann mit vielem Fragen oder Lesen oder mit hoher, natürlicher Kunst und Vernunft, sondern mit einem Verleugnen seiner selbst und aller Dinge
  23. 23Das zwanzigste Capitel. Weil das Leben Christi aller Natur und Selbstheit das allerbitterste ist, darum will die Natur sich dessen nicht annehmen, und nimmt an sich das sorglose falsche Leben, wie es ihr allerbequemlichst ist
  24. 24Das einundzwanzigste Capitel. Wie ein Freund Christi von außen williglich vollbringt mit den Werken die Dinge, die da sollen und müssen sein, und mit den übrigen bekümmert er sich nicht
  25. 25Das zweiundzwanzigste Capitel. Wie der Geist Gottes zuweilen einen Menschen besitzt und seiner mächtig ist und auch der böse Geist
  26. 26Das dreiundzwanzigste Capitel. Wer Gott leiden soll und gehorsam sein will, der muß alle Dinge leiden, das ist: Gott, sich selber und alle Kreatur, und muß allen gehorsam sein in leidender und auch in thätiger Weise
  27. 27Das vierundzwanzigste Capitel. Vier Dinge gehören dazu, daß der Mensch empfänglich werde göttlicher Wahrheit und besessen werde mit dem heiligen Geist
  28. 28Das fünfundzwanzigste Capitel. Von zweien bösen Früchten, die da wachsen aus dem Samen des bösen Geistes, und sind zwei Schwestern, die da gern bei einander wohnen. Die eine heißt geistlicher Reichtum und Hoffart, die andere ungeordnete, falsche Freiheit
  29. 29Das sechsundzwanzigste Capitel. Von Armut des Geistes und wahrer Demut, und wobei man erkennen soll die gerechten, geordneten wahren Freien, welche die Wahrheit frei gemacht hat
  30. 30Das siebenundzwanzigste Capitel. Wie man das verstehen soll, daß Christus spricht, man solle alle Dinge verlieren, und woran die wahre Vereinigung mit dem göttlichen Willen gelegen sei
  31. 31Das achtundzwanzigste Capitel. Wie nach der Vereinigung mit dem göttlichen Willen der innere Mensch unbeweglich steht und der äußere Mensch hin und her bewegt wird
  32. 32Das neunundzwanzigste Capitel. Wie der Mensch vor seinem Tode nicht dazu kommen kann, daß er von außen unempfindlich und unbeweglich werde
  33. 33Das dreißigste Capitel. In welcher Weise man kommen kann über alle Weise, Ordnung, Gesetz, Gebot und desgleichen
  34. 34Das einunddreißigste Capitel. Wie man Christi Leben nicht soll wegwerfen, sondern man soll es treiben und damit umgehen bis in den Tod
  35. 35Das zweiunddreißigste Capitel. Wie Gott ein wahres, einfältiges Gut ist und wie ER ein Licht ist, und ein Verständnis und alle Tugend, und wie man das allerhöchste und beste Gut am allerliebsten haben soll
  36. 36Das dreiunddreißigste Capitel. Wie in einem vergotteten Menschen die Liebe lauter und unvermischt ist und wie dieselbe Liebe alle Kreaturen lieben und ihnen das Allerbeste thun will
  37. 37Das vierunddreißigste Capitel. Soll der Mensch zu dem Besten kommen, so muß er seinen eigenen Willen lassen, und wer dem Menschen zu seinem Willen hilft, der hilft ihm zu dem Allerbösesten
  38. 38Das fünfunddreißigste Capitel. Wie in einem vergotteten Menschen wahre, gründliche und wesenhafte Demut sei und geistliche Armut
  39. 39Das sechsunddreißigste Capitel. Wie nichts anders wider Gott sei denn Sünde, und was Sünde sei und ist
  40. 40Das siebenunddreißigste Capitel. Wie in Gott, als ER Gott ist, nicht kommen kann Betrübnis, Leid, Mißfallen und desgleichen; es ist aber in einem vergotteten Menschen anders
  41. 41Das achtunddreißigste Capitel. Wie man das Leben Christi an sich nehmen soll aus Liebe und nicht um Lohn und soll es nimmer aufgeben und wegwerfen
  42. 42Das neununddreißigste Capitel. Wie Gott Ordnung, Weise, Maß und desgleichen in den Kreaturen haben will, weil ER es ohne Kreatur nicht haben kann, und wie viererlei Menschen diese Ordnung, Gesetz und Weise handhaben und damit umgehen
  43. 43Das vierzigste Capitel. Ein guter Unterschied von dem falschen Lichte und seiner Eigenschaft
  44. 44Das einundvierzigste Capitel. Wie das ein vergotteter Mensch heißt und ist, der da durchleuchtet ist mit dem göttlichen Lichte und entzündet ist mit ewiger Liebe, und wie Licht und Erkenntnis nichts taugen ohne Liebe
  45. 45Das zweiundvierzigste Capitel. Eine Frage; ob man Gott möge erkennen und nicht lieben, und wie zweierlei Licht und Liebe ist, wahr und falsch
  46. 46Das dreiundvierzigste Capitel. Wobei man einen wahren vergotteten Menschen erkennen könne und was ihm zugehöre, und was einem falschen Lichte oder einem falschen freien Geist auch zugehöre
  47. 47Das vierundvierzigste Capitel. Wie nichts anderes wider Gott sei, denn eigener Wille, und wer sein Bestes sucht als das Seine, der findet es nicht, und wie der Mensch von sich selber nichts Gutes weiß oder vermag
  48. 48Das fünfundvierzigste Capitel. Wo Christi Leben ist, da ist auch Christus, und wie Christi Leben das allerbeste und edelste Leben sei, das je ward oder immer werden kann
  49. 49Das sechsundvierzigste Capitel. Wie ein ganzes Genügen und wahre Ruhe allein in Gott sei und in keiner Kreatur, und wer Gott gehorsam sein will, der muß auch allen Kreaturen gehorsam sein in leidender Weise, und wer Gott lieb haben will, der muß alle Dinge lieb haben in Einem
  50. 50Das siebenundvierzigste Capitel. Eine Frage: ob man auch die Sünde lieb haben solle, wenn man alle Dinge lieben soll
  51. 51Das achtundvierzigste Capitel. Wie man etliche Dinge von göttlicher Wahrheit zuvor glauben muß, ehe man zu einem wahren Wissen und Befinden göttlicher Wahrheit kommt
  52. 52Das neunundvierzigste Capitel. Von eigenem Willen und wie Luzifer und Adam von Gott gefallen sind durch den eigenen Willen
  53. 53Das fünfzigste Capitel. Wie diese Zeit ein Paradies sei und eine Vorstadt des Himmelreichs, und ist nicht mehr denn ein Baum verboten, das ist eigener Wille
  54. 54Das einundfünfzigste Capitel. Warum Gott den eigenen Willen geschaffen hat, da er Ihm doch so zuwider ist
  55. 55Das zweiundfünfzigste Capitel. Wie man die zwei Worte verstehen soll, die Christus gesprochen hat, das Eine: „Niemand kommt zu dem Vater denn durch Mich“; das Andere: „Niemand kommt zu Mir, der Vater ziehe ihn denn.“
  56. 56Das dreiundfünfzigste Capitel. Das andere Wort: „Niemand kommt zu Mir, der Vater ziehe ihn denn.“
  57. 57Das vierundfünfzigste Capitel. Wie der Mensch in keinen Dingen das Seine suchen soll, weder in Geist noch in Natur, sondern allein die Ehre Gottes, und wie man durch die rechte Thüre, das ist durch Christum, eingehen soll in das ewige Leben
  58. 58Etliche Hauptreden (von Hans Denk)
  59. 59Summa

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