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Littérature
Das Leben des Benvenuto Cellini
Édition BooksWhale en allemand par Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben des Benvenuto Cellini behandelt Renaissancekunst, Ruhm, Gewalt, Werkstatt und schöpferisches Risiko.
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Das Leben des Benvenuto Cellini
Johann Wolfgang von Goethe gestaltet das Werk ausgehend von Renaissancekunst, Ruhm, Gewalt, Werkstatt und schöpferisches Risiko; Figuren und Gedanken zeigen die Fragen seiner Zeit.
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Das Leben des Benvenuto Cellini
Johann Wolfgang von Goethe
Leben des Benvenuto Cellini
Vorrede des italienischen Herausgebers Wenn umständliche Nachrichten von den Leben geschickter Künstler sich einer guten Aufnahme bei solchen Personen schmeicheln dürfen, welche die Künste lieben und treiben, dergleichen es in unsern gebildeten Zeiten viele gibt, so darf ich erwarten, daß man ein zweihundert Jahre versäumtes Unternehmen lobenswürdig finden werde: ich meine die Herausgabe der Lebensbeschreibung des trefflichen Benvenuto Cellini, eines der besten Zöglinge der florentinischen Schule. Eine solche Hoffnung belebt mich um so mehr, als man wenig von ihm in den bisherigen Kunstgeschichten erzählt findet, welche doch sonst mit großem Fleiße geschrieben und gesammelt sind. Zu diesem Werte der Neuheit gesellt sich noch das höhere Verdienst einer besondern Urkundlichkeit: denn er schrieb diese Nachrichten selbst, in reifem Alter, mit besonderer Rücksicht auf Belehrung und Nutzen derjenigen, welche sich nach ihm den Künsten, die er auf einen so hohen Grad besaß, ergeben würden. Dabei finden sich noch sehr viele Umstände, die auf wichtige Epochen der damaligen Zeitgeschichte Bezug haben, indem dieser Mann teils durch Ausübung seiner Kunst, teils durch fortdauernde Regsamkeit Gelegenheit fand, mit den berühmtesten Personen seines Jahrhunderts zu sprechen oder sonst in Verhältnisse zu kommen, wodurch dieses Werk um so viel bedeutender wird. Denn man hat schon oft bemerkt, daß sich der Menschen Art und wahrer Charakter aus geringen Handlungen und häuslichen Gesprächen besser fassen läßt als aus ihrem künstlichen Betragen bei feierlichen Auftritten oder aus der idealen Schilderung, welche die prächtigen Geschichtsbücher von ihnen darstellen. Dessenungeachtet ist nicht zu leugnen, daß unter diesen Erzählungen sich manches findet, das zum Nachteil anderer gereicht und keinen völligen Glauben verdienen dürfte. Nicht als wenn der Autor seine brennende Wahrheitsliebe hie und da verleugne, sondern weil er sich zuzeiten entweder von dem unbestimmten und oft betrügerischen Rufe oder von übereilten Vermutungen hinreißen läßt, wodurch er sich denn ohne seine Schuld betrogen haben mag. Aber diese bösen Nachreden nicht allein könnten das Werk bei manchem verdächtig machen, sondern auch die unglaublichen Dinge, die er erzählt, möchten viel hierzu beitragen, wenn man nicht bedächte, daß er doch alles aus Überzeugung gesagt haben könne, indem er Träume oder leere Bilder einer kranken Einbildungskraft als wahre und wirkliche Gegenstände gesehen zu haben glaubte. Daher lassen sich die Geistererscheinungen wohl erklären, wenn er erzählt, daß bei den Beschwörungen betäubendes Räucherwerk gebraucht worden; ingleichen die Visionen, wo durch Krankheit, Unglück, lebhafte, schmerzliche Gedanken, am meisten aber durch Einsamkeit und eine unveränderte elende Lage des Körpers der Unterschied zwischen Wachen und Träumen völlig verschwinden konnte. Und möchte man nicht annehmen, daß ein Gleiches andern weisen und geehrten Menschen begegnet sei, auf deren Erzählung und Versicherung uns die Geschichtsbücher so manche berühmte Begebenheiten, welche den ewigen und unveränderlichen Gesetzen der Natur widersprechen, ernsthaft überliefert haben? Sodann ersuche ich meine Leser, daß sie mich nicht verdammen, weil ich eine Schrift herausgebe, worin einige Handlungen, teils des Verfassers, teils seiner Zeitgenossen, erzählt sind, woran man ein böses Beispiel nehmen könnte. Vielmehr glaube ich, daß es nützlich sei, wenn jeder sobald als möglich sowohl mit den menschlichen Lastern als mit der menschlichen Tugend bekannt wird. Ein großer Teil der Klugheit besteht darin, wenn wir den Schaden vermeiden, der uns daher entspringt, wenn wir an die natürliche Güte des menschlichen Herzens glauben, die von einigen mit Unrecht angenommen wird. Besser ist es nach meiner Meinung, dieses gefährliche Zutrauen durch Betrachtung des Schadens, welchen andere erlitten haben, baldmöglichst los zu werden als abzuwarten, daß eine lange Erfahrung uns davon befreie. Dieses leisten vorzüglich die wahren Geschichten, aus denen man lernt, daß die Menschen bösartig sind, wenn sie nicht irgendein Vorteil anders zu handeln bewegt. Ist nun diese Geschichte eine solche Meinung zu bestärken geschickt, so fürchte ich nicht, daß man mich, der ich sie bekannt mache, tadeln werde. Denn indem man so deutlich sieht, in welche Gefahr und Verdruß allzu offnes Reden, rauhe, gewaltsame Manieren und ein unversöhnlicher Haß, welche sämtlich unserm Verfasser nur allzu eigen waren, den Menschen hinführen können, so zweifle ich nicht, daß das Lesen dieses Buchs einer gelehrigen Jugend zur sittlichen Besserung dienen und ihr eine sanfte, gefällige Handelsweise, wodurch wir uns die Gunst der Menschen erwerben, empfehlen werde. Ich habe genau, außer in einigen Perioden zu Anfang, die sich nicht wohl verstehen ließen, den Bau der Schreibart beibehalten, den ich im Manuskripte fand, ob er gleich an einigen Orten vom gewöhnlichen Gebrauche abweicht. Der Autor gesteht, daß ihm die Kenntnis der
Chapitre d'aperçuErstes Kapitel Was den Autor bewogen, die Geschichte seines Lebens zu schreiben.Aperçu
Ursprung der Stadt Florenz. – Nachricht von des Autors Familie und Verwandtschaft. – Ursache, warum er Benvenuto genannt worden. – Er zeigt einen frühen Geschmack für Nachbilden und Zeichnen, aber sein Vater unterrichtet ihn in der Musik. Aus Gefälligkeit, obgleich mit Widerstreben, lernt der Knabe die Flöte. – Sein Vater von Leo X. begünstigt. – Benvenuto kommt zu einem Juwelier und Goldschmied in die Lehre. Alle Menschen, von welchem Stande sie auch seien, die etwas Tugendsames oder Tugendähnliches vollbracht haben, sollten, wenn sie sich wahrhaft guter Absichten bewußt sind, eigenhändig ihr Leben aufsetzen, jedoch nicht eher zu einer so schönen Unternehmung schreiten, als bis sie das Alter von vierzig Jahren erreicht haben. Dieser Gedanke beschäftigt mich gegenwärtig, da ich im achtundfünfzigsten stehe und mich hier in Florenz mancher vergangenen Widerwärtigkeiten wohl erinnern mag, da mich nicht, wie sonst, böse Schicksale verfolgen und ich zugleich eine bessere Gesundheit und größere Heiterkeit des Geistes als in meinem ganzen übrigen Leben genieße. Sehr lebhaft ist die Erinnerung manches Angenehmen und Guten, aber auch manches unschätzbaren Übels, das mich erschreckt, wenn ich zurücksehe, und mich zugleich mit Verwunderung erfüllt, wie ich zu einem solchen Alter habe gelangen können, in welchem ich so bequem durch die Gnade Gottes vorwärts gehe. Unter solchen Betrachtungen beschließe ich, mein Leben zu beschreiben. Nun sollten zwar diejenigen, die bemüht waren, einiges Gute zu leisten und sich in der Welt zu zeigen, nur ihrer eigenen Tugenden erwähnen: denn deshalb werden sie als vorzügliche Menschen von andern anerkannt; weil man sich aber doch auch nach den Gesinnungen mehrerer zu richten hat, so kommt zum Anfange meiner Erzählung manches Eigne dieses Weltwesens vor, und zwar mag man gern vor allen Dingen jeden überzeugen, daß man von trefflichen Personen abstamme. Ich heiße Benvenuto Cellini. Meinen Vater nannte man Meister Johann, meinen Großvater Andreas, meinen Urgroßvater Christoph Cellini. Meine Mutter war Madonna Elisabetha, Stephan Granaccis Tochter. Ich stamme also väterlicher- und mütterlicherseits von florentinischen Bürgern ab. Man findet in den Chroniken unserer alten glaubwürdigen Florentiner, daß Florenz nach dem Muster der schönen Stadt Rom gebaut gewesen. Davon zeugen die Überbleibsel eines Koliseum und öffentlicher Bäder, welche letzte sich zunächst beim heiligen Kreuz befinden. Der alte Markt war ehemals das Kapitol; die Rotonde steht noch ganz, sie ward als Tempel des Mars erbaut und ist jetzt unserm heiligen Johannes gewidmet. Man schenkt also gern jener Meinung Glauben, obgleich diese Gebäude viel kleiner als die römischen sind. Julius Caesar und einige römische Edelleute sollen nach Eroberung von Fiesole eine Stadt in der Nähe des Arno gebaut und jeder über sich genommen haben, eines der ansehnlichen Gebäude zu errichten. Unter den ersten und tapfersten Hauptleuten befand sich Florin von Cellino, der seinen Namen von einem Kastell herschrieb, das zwei Miglien von Monte Fiascone entfernt ist. Dieser hatte sein Lager unter Fiesole geschlagen, an dem Orte, wo gegenwärtig Florenz liegt; denn der Platz nahe an dem Flusse war dem Heere sehr bequem. Nun sagten Soldaten und andere, die mit dem Hauptmann zu tun hatten: Lasset uns nach Florenz gehen! teils weil er den Namen Florino führte, teils weil der Ort seines Lagers von Natur die größte Menge von Blumen hervorbrachte. Daher gefiel auch dieser schöne Name Julius Caesarn, als er die Stadt gründete. Eine Benennung von Blumen abzuleiten, schien eine gute Vorbedeutung, und auf diese Weise wurde sie Florenz genannt. Wobei der Feldherr zugleich seinen tapfern Hauptmann begünstigte, dem er um so mehr geneigt war, als er ihn von geringem Stande heraufgehoben und selbst einen so trefflichen Mann aus ihm gebildet hatte. Wenn aber die gelehrten Untersucher und Entdecker solcher Namensverwandtschaften behaupten wollen: die Stadt habe zuerst Fluenz geheißen, weil sie am Flusse Arno liege, so kann man einer solchen Meinung nicht beitreten; denn bei Rom fließt die Tiber, bei Ferrara der Po, bei Lyon die Rhone, bei Paris die Seine vorbei, und alle diese Städte sind aus verschiedenen Ursachen verschieden benannt. Daher finden wir eine größere Wahrscheinlichkeit, daß unsere Stadt ihren Namen von jenem tugendsamen Manne herschreibe. Weiter finden wir unsere Cellinis auch in Ravenna, einer Stadt, die viel älter als Florenz ist, und zwar sind es dort vornehme Edelleute. Gleichfalls gibt es ihrer in Pisa, und ich habe denselben Namen in vielen Städten der Christenheit gefunden; auch in unserm Lande sind noch einige Häuser übrig geblieben. Meistens waren diese Männer den Waffen ergeben, und noch ist es nicht lange, daß ein unbärtiger Jüngling namens Lukas Cellini einen geübten und tapfern Soldaten bekämpfte, der schon mehrmals in den Schranken gefochten hatte und Franziskus von Vicorati hieß. Diesen überwand Lukas durch eigne Tapferkeit und brachte ihn
Chapitre d'aperçuZweites Kapitel Der Autor sieht seinen Bruder in einem Gefecht beinahe erschlagen und nimmt seine Partei; daraus entspringen einige unangenehme Vorfälle, und er wird deshalb von Florenz verbannt.Aperçu
Er begibt sich nach Siena und von da nach Bologna, wo er in der Kunst, auf der Flöte zu blasen, zunimmt, mehr aber noch in der Profession des Goldschmieds. – Streit zwischen seinem Vater und Pierino, einem Tonkünstler; trauriges Ende des letztern. – Der Autor begibt sich nach Pisa und geht bei einem dortigen Goldschmied in Arbeit. – Er kommt krank nach Florenz zurück. – Nach seiner Genesung tritt er bei seinem alten Meister Marcone in Arbeit. Ich hatte einen Bruder, der zwei Jahre jünger als ich und sehr kühn und heftig war. Er galt nachher für einen der besten Soldaten, die in der Schule des vortrefflichen Herrn Johannes von Medicis, Vater des Herzogs Cosmus, gebildet wurden. Dieser Knabe war ungefähr vierzehn Jahr alt und bekam eines Sonntags zwei Stunden vor Nacht zwischen den Toren San Gallo und Pinti mit einem Menschen von zwanzig Jahren Händel, forderte ihn auf den Degen, setzte ihm tapfer zu und wollte nicht ablassen, ob er ihn gleich schon übel verwundet hatte. Viele Leute sahen zu, und unter ihnen mehrere Verwandte des jungen Menschen. Da diese merkten, daß die Sache übel ging, griffen sie nach Steinen, trafen meinen armen Bruder an den Kopf, daß er für tot zur Erden fiel. Zufällig kam ich auch in die Gegend, ohne Freunde und ohne Waffen; ich hatte meinem Bruder aus allen Kräften zugerufen, er solle sich zurückziehen. Als er fiel, nahm ich seinen Degen und hielt mich, in seiner Nähe, gegen viele Degen und Steine. Einige tapfere Soldaten kamen mir zu Hülfe und befreiten mich von der Wut der Gegner. Ich trug meinen Bruder für tot nach Hause; mit vieler Mühe ward er wieder zu sich selbst gebracht und geheilt. Die Herren Achte verbannten unsere Gegner auf einige Jahre und uns auf sechs Monate zehn Miglien von der Stadt. So schieden wir von unserm armen Vater, der uns seinen Segen gab, da er uns kein Geld geben konnte. Ich ging nach Siena zu einem braven Manne, der Meister Francesco Castoro hieß. Ich war vorher schon einmal bei ihm gewesen, denn ich war meinem Vater entlaufen und hatte dort gearbeitet; nun erkannte er mich wieder, gab mir zu tun und freies Quartier, solange ich in Siena blieb, wo ich mich mit meinem Bruder mehrere Monate aufhielt. Sodann ließ uns der Kardinal Medicis, der nachher Papst Clemens ward, auf die Bitte meines Vaters wieder nach Florenz zurückkehren. Ein gewisser Schüler meines Vaters sagte aus böser Absicht zum Kardinal: er solle mich doch nach Bologna schicken, damit ich dort von einem geschickten Meister das Blasen in Vollkommenheit lernen möchte. Der Kardinal versprach meinem Vater, mir Empfehlungsschreiben zu geben; mein Vater wünschte nichts Besseres, und ich ging gerne, aus Verlangen, die Welt zu sehen. In Bologna gab ich mich zu einem in die Lehre, der Meister Herkules der Pfeifer hieß. Ich fing an, Geld zu verdienen, nahm zugleich täglich meine Lektionen in der Musik, und in kurzer Zeit brachte ich es weit genug in dem verfluchten Blasen. Aber weit mehr Vorteil zog ich von der Goldschmiedekunst; denn da mir der Kardinal keine Hülfe reichte, begab ich mich in das Haus eines Bologneser Miniaturmalers, der Scipio Cavalletti hieß, ich zeichnete und arbeitete für einen Juden und gewann genug dabei. Nach sechs Monaten kehrte ich nach Florenz zurück, worüber der ehemalige Schüler meines Vaters, Peter der Pfeifer, sehr verdrießlich war; aber ich ging doch meinem Vater zuliebe in sein Haus und blies mit seinem Bruder Hieronymus auf der Flöte und dem Hörnchen. Eines Tages kam mein Vater hin, um uns zu hören; er hatte große Freude an mir und sagte: Ich will doch einen großen Musikus aus dir machen, zum Trotz eines jeden, der mich daran zu verhindern denkt. Darauf antwortete Peter: Weit mehr Ehre und Nutzen wird Euer Benvenuto davon haben, wenn er sich auf die Goldschmiedekunst legt, als von dieser Pfeiferei. Das war nun freilich wahr gesprochen, aber es verdroß meinen Vater um desto mehr, je mehr er sahe, daß ich auch derselben Meinung war, und sagte sehr zornig zu Petern: Ich wußte wohl, daß du der seist, der sich meinem so erwünschten Zwecke entgegensetzt. Durch dich habe ich meine Stelle im Palast verloren, mit solchem Undank hast du meine große Wohltat belohnt, dir hab ich sie verschafft, mir hast du sie entzogen. Aber merke diese prophetischen Worte: nicht Jahre und Monate, nur wenig Wochen werden vorbeigehen, und du wirst wegen deines schändlichen Undanks umkommen. Darauf antwortete Peter: Meister Johann, viele Menschen werden im Alter schwach und kindisch, wie es Euch auch geht; man muß Euch nichts übelnehmen, denn Ihr habt ja alles verschenkt und nicht bedacht, daß Eure Kinder etwas nötig haben dürften. Ich denke, das Gegenteil zu tun und meinen Söhnen so viel zu hinterlassen, daß sie den Euern allenfalls zu Hülfe kommen können. Darauf antwortete mein Vater: Kein schlechter Baum bringt gute Früchte hervor, und ich sage dir: da du bös bist, werden deine Söhne arm und Narren werden und werden bei meinen braven und reichen Söhnen in Dienste gehn. So eilten wir aus dem
Table des matières
Dans cette édition
- 01Full text
- 02Erstes Kapitel Was den Autor bewogen, die Geschichte seines Lebens zu schreiben.
- 03Zweites Kapitel Der Autor sieht seinen Bruder in einem Gefecht beinahe erschlagen und nimmt seine Partei; daraus entspringen einige unangenehme Vorfälle, und er wird deshalb von Florenz verbannt.
- 04Drittes Kapitel Peter Torrigiani, ein italienischer Bildhauer, kommt nach Florenz und sucht junge Künstler für den König von England.
- 05Viertes Kapitel Der Autor macht außerordentliches Glück in Rom.
- 06Fünftes Kapitel Der Autor findet Händel und nimmt eine Ausforderung eines der Leute des Rienzo da Ceri an.
- 07Sechstes Kapitel Der Autor ahmt türkische, mit Silber damaszierte Dolche nach.
- 08Siebentes Kapitel Der Herzog von Bourbon belagert Rom. Es wird eingenommen und geplündert.
- 09Achtes Kapitel Der Autor kehrt nach Florenz zurück und kauft seinen Bann ab.
- 10Neuntes Kapitel Der Autor kehrt nach Rom zurück und wird dem Papst vorgestellt.
- 11Zehntes Kapitel Die Tochter des Raphael del Moro hat eine böse Hand; der Autor ist bei der Kur geschäftig, aber seine Absicht, sie zu heiraten, wird vereitelt.
- 12Elftes Kapitel Des Autors Feinde bedienen sich der Gelegenheit, daß falsche Münzen zum Vorschein kommen, um ihn bei dem Papste zu verleumden; allein er beweist seine Unschuld zu des Papstes Überzeugung.
- 13Zwölftes Kapitel Geschichte eines Goldschmieds von Mailand, der zu Parma als falscher Münzer zum Tode verdammt war und durch den Kardinal Salviati, Legaten dieser Stadt, gerettet wurde.
- 14Erstes Kapitel Der Autor verliebt sich in eine sizilianische Kurtisane, namens Angelika, welche von ihrer Mutter geschwind nach Neapel geführt wird.
- 15Zweites Kapitel Der Autor gelangt glücklich nach Neapel.
- 16Drittes Kapitel Papst Clemens wird krank und stirbt.
- 17Viertes Kapitel Herzog Alexander nimmt den Autor sehr freundlich auf.
- 18Fünftes Kapitel Der Autor, bald nach seiner Rückkunft, wird in seinem Hause bei Nacht von vielen Häschern angegriffen, die ihn wegen des an Pompeo von Mailand verübten Mordes einfangen sollen.
- 19Sechstes Kapitel Der Autor, nachdem er genesen, reist nach Florenz mit Felix, um der vaterländischen Luft zu genießen.
- 20Siebentes Kapitel Kaiser Karl der Fünfte hält einen prächtigen Einzug in Rom.
- 21Achtes Kapitel Wunderbare Geschichte seines Knaben Ascanio.
- 22Zehntes Kapitel Herr Peter Ludwig, des Papstes natürlicher Sohn, in Hoffnung, gedachten Schatz zu erhalten, überredet seinen Vater, mit der äußersten Strenge gegen den Autor zu verfahren.
- 23Elftes Kapitel Streit zwischen dem Autor und Ascanio.
- 24Zwölftes Kapitel Allgemeines Erstaunen über des Autors Entkommen.
- 25Dreizehntes Kapitel Erzählung der grausamen Mißhandlung, die er während seiner Gefangenschaft erduldet.
- 26Erstes Kapitel Der Kardinal von Ferrara kommt aus Frankreich nach Rom zurück.
- 27Zweites Kapitel Der Autor, nach seiner Befreiung, besucht den Ascanio zu Tagliacozzo.
- 28Drittes Kapitel Der Verfasser kommt nach Ferrara, wo ihn der Herzog sehr wohl aufnimmt und sein Profil von ihm bossieren läßt.
- 29Viertes Kapitel Der Autor wird von dem König in Frankreich sehr gnädig empfangen.
- 30Fünftes Kapitel Der König bestellt bei unserm Autor lebensgroße Götterstatuen von Silber; indessen er am Jupiter arbeitet, verfertigt er für Seine Majestät Becken und Becher von Silber, nicht weniger ein Salzgefäß von Go
- 31Sechstes Kapitel Der Autor wird vom König aus eigner Bewegung naturalisiert und mit dem Schloß, worin er wohnt, Klein-Nello [Petit-Nesle] genannt, beliehen.
- 32Siebentes Kapitel Madame d'Estampes muntert den Maler Primaticcio, sonst Bologna genannt, auf, durch Wetteifer den Autor zu quälen.
- 33Achtes Kapitel Offener Bruch zwischen Cellini und Bologna, dem Maler, weil dieser auf Eingeben der Madame d'Estampes verschiedene Entwürfe des Verfassers auszuführen unternommen.
- 34Neuntes Kapitel Madame d'Estampes, in der Absicht, den Autor ferner zu verfolgen, erbittet von dem König für einen Destillateur die Erlaubnis, das Ballhaus in Klein-Nello [Petit-Nesle] zu beziehen.
- 35Zehntes Kapitel Der Krieg mit Karl V. bricht aus: der Verfasser soll zur Befestigung der Stadt mitwirken.
- 36Erstes Kapitel Der Verfasser, der seine Angelegenheiten in Ordnung gebracht, überläßt an zwei Gesellen Haus und Habe und macht sich auf den Weg nach Italien.
- 37Zweites Kapitel Cellini wird von dem Großherzog Cosmus von Medicis sehr gnädig aufgenommen.
- 38Drittes Kapitel Der König von Frankreich wird durch Verleumdung der Gesellen des Autors gegen ihn eingenommen.
- 39Viertes Kapitel Der Autor, verdrießlich über das Betragen der herzoglichen Diener, begibt sich nach Venedig, wo ihn Tizian, Sansovino und andere geschickte Künstler sehr gut behandeln.
- 40Fünftes Kapitel Die Eifersucht des Bandinello legt unserm Verfasser unzählige Schwierigkeiten in den Weg, wodurch der Fortgang seines Werks durchaus gehindert wird.
- 41Sechstes Kapitel Der Herzog zweifelt an Cellinis Geschickelichkeit, in Erz zu gießen, und hat hierüber eine Unterredung mit ihm.
- 42Siebentes Kapitel Cellini erhält einen Brief von Michelagnolo, betreffend eine Porträtbüste des Bindo Altoviti.
- 43Achtes Kapitel Der Herzog fängt mit den Bewohnern von Siena Krieg an. Der Verfasser wird mit andern zu Ausbesserung der florentinischen Festungswerke angestellt.
- 44Neuntes Kapitel Der Autor begegnet auf seinem Wege einem alten Alchimisten von Bagno, der ihm von einigen Gold- und Silberminen Kenntnis gibt und ihn mit einer Karte von seiner eignen Hand beschenkt, worauf ein gefährlic
- 45Zehntes Kapitel Streit zwischen Cellini und Bandinello, wer die Statue des Neptuns aus einem großen vorrätigen Stück Marmor machen solle.
- 46Elftes Kapitel Cellini, nach seiner Genesung, wird besonders von Don Francesco, des Herzogs Sohn, begünstigt und aufgemuntert.
- 47XI. STAMMTAFEL DES HAUSES MEDICIS
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